Der TierhalterClub Deutschland e.V. hat eine Checkliste erstellt – diese Punkte sollten explizit im Leistungsumfang ausgewiesen sein

Die Pferdehaftpflicht ist die wichtigste Versicherung für jeden Pferdehalter, denn als Pferdehalter haftet man für Schäden, die das Pferd verursacht in voller Höhe mit seinem gesamten Vermögen.

Welche Leistungspunkte sollten in der Pferdehaftpflicht mitversichert sein? Der TierhalterClub Deutschland e.V. hat einmal eine Checkliste erstellt – diese Punkte sollten explizit im Leistungsumfang ausgewiesen sein:

- Versicherungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens € 5.000.000,--

- Fremdreiter

- Reitbeteiligungen

- gesetzliche Haftpflichtansprüche von Reitbeteiligten und Fremdreitern gegen den Versicherungsnehmer

- Teilnahme an Turnieren, Rennen sowie Wander- und Distanzritte

- vorübergehende Auslandsaufenthalte

- gewollter und ungewollter Deckakt

- private Kutschfahrten

- Flurschäden

- Offen- und Laufstallhaltung

- Reiten mit ungewöhnlichen Zäumungen, Sätteln oder ohne Sattel (inklusive gebisslose Zäumungen und Reiten im Damensattel)

- keine Helmpflicht!

- keine Vorschriften seitens der Versicherung zur Zaunhöhe!

- Mietsachschäden an gemieteten Stallungen sowie an gemieteten Reithallen und Weiden.

- Schäden an geliehenen oder gemieteten Pferdetransportanhängern.

- Schäden an geliehenen oder gemieteten Reitutensilien (z.B. Sattel, Helm oder Gerte).

- Abwehr unberechtigter Ansprüche (Rechtsschutzfunktion)!

- Forderungsausfalldeckung

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