Pebbles hatte die OP erst gut überstanden - doch heute morgen (5.12.2014) hatte sie einen Herzstillstand und musste reanimiert werden. Jetzt liegt sie auf der Intensivstation und die Ärzte kämpfen um ihr Leben!

Die Geschichte ist so unglaublich.....Pebbles und Frauchen Julia kämpfen und sind fast am Ziel! Bitte lest Euch dies durch - GEMEINSAM können wir Pebbles helfen!

Eigentlich heiße ich Prinzessin Pebbles McSchnebbles von Schnebblingen- ein ziemlich langer und ulkiger Name, ich weiß! Aber ich höre auch auf die Kurzformen Pebbles und Schnebbi und so nennt mich eigentlich auch jeder :)

Mein Frauli ist Julia. Sie ist Studentin und hat sich diesen lustigen Namen ausgedacht, als ich vor dreieinhalb Jahren zu ihr gezogen bin- damals war ich zwar schon zwei Jahre alt, aber ich hatte noch keinen Namen.

Und ich hatte auch kein schönes zu Hause...

Bis Julia mich aufgenommen hat, habe ich nie viel Zeit in einer Familie verbracht...ich wurde ständig weiter gereicht und durfte nirgendwo lange bleiben.Ich konnte das nie verstehen, weil ich eigentlich immer sehr brav war.

Mein Leidenswegs begann bei Herrchen Nummer Eins...ich war noch ganz klein, als mich ein Auto anfuhr. Dabei habe ich mich ziemlich schlimm an der Hüfte verletzt- deswegen habe ich heute manchmal Probleme beim Laufen...aber mein damaliges Herrchen hat mich nicht zum Doktor gebracht, damit die Verletzung richtig heilen kann...Er hat mich einfach weggegeben; zum nächsten Menschen, der mich nicht gut behandelt und mir nie genug zu essen gegeben hat...

Ich habe bei 5 verschiedenen Herrchen gelebt, von denen mich keiner wirklich haben wollte und immer zum nächsten weiter gereicht hat..bis ich eines Tages bei Herrchen Nummer Sechs ankam...das war gleichzeitig das Schlimmste und das Beste, was mir passieren konnte....

Nummer Sechs war manchmal nett. Aber genug zu essen habe ich von ihm auch nie bekommen und sehr oft hat er sich so verändert und dann wurde er so gemein, böse und aggressiv...

Wir wohnten im 5. Stock eines großen Hauses...eines Tages war er wieder so aggressiv...er hat mich gepackt und aus dem Fenster geworfen! 

Ich bin mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen. Sofort fing das Blut an, in Strömen aus meiner Nase und meinem Mäulchen zu laufen- mein Gaumen war aufgeplatzt! Ich hatte schreckliche Schmerzen! 

Blutüberströmt habe ich im Garten gelegen und mit aller Kraft, die ich noch hatte miaut und um Hilfe gerufen...erst am nächsten Morgen hat mich eine Nachbarin gefunden und sofort zu einem Tierarzt gefahren.

Das war der glücklichste Tag in meinem Leben, denn sie brachte mich zu eben dem Tierarzt, der auch immer Julias Katzen behandelt hatte, seit sie ein kleines Mädchen war....er nähte die Wunde zusammen und rief Herrchen Nummer Sechs an.

Nummer Sechs erklärte ihm, dass er schizophren und deshalb völlig überfordert mit mir war. Er wollte mich auch nicht mehr haben.

Da saß ich nun, in dieser Tierklinik und hatte niemanden, zu dem ich nach Hause zurück konnte oder der mich wollte.

Doch zum Glück hatte der Doktor die Idee, Julia anzurufen weil ihr Kater kurz vorher erst gestorben war, war sie auch so allein, wie ich und der Doktor fand, dass wir gut zusammen passen würden. Er erzählte ihr von mir und dass er mich dringend vermitteln müsste, weil ich sonst ins Tierheim käme- und mit der Vorgeschichte standen die Chancen auf Vermittlung doch eher schlecht.

Julia kam sofort in die Klinik und in dem Moment, als sie vor meinem Käfig stand, wusste ich, dass ich nie wieder so schlimme Dinge erleben würde! Ich habe sofort Vertrauen zu ihr gefasst. Sie streichelte und kraulte mich und war so sanft.So lieb war noch nie jemand zu mir gewesen...

Der Doktor sagte ihr, dass ich noch zwei Tage zur Überwachung bleiben müsste, dann aber mit ihr nach Hause gehen könnte.  Und genauso war es. Zwei endlos lange Tage später durfte ich endlich bei ihr einziehen- sie hatte alles so schön vorbereitet  da war ein riesiges Bett mit einem riesig-kuschel-weichen Kissen- nur für mich; mehr Futter, als ich essen konnte; Spielsachen und Katzenminze...sie hatte an alles gedacht...als ich aus meinemTransportkörbchen heraus kam und sie "Pebbles" rief- wusste ich sofort, sie meint mich!

Innerhalb kürzester Zeit wurden wir ein eingespieltes Team- eine richtig coole kleine neue Einheit :)

Aber als ich wieder zum Tierarzt musste, um die Wunde untersuchen zu lassen traf uns fast der Schlag... die Nähte waren aufgeplatzt. Das Loch war wieder da!

"Deshalb muss ich immer so stark niesen und bekomme beim Essen keine Luft..." fuhr es mir durch den Kopf. Der Doktor sagte, er würde alles versuchen, um mir zu helfen und mich solange operieren, bis alles verheilt und die Wunde geschlossen sei...doch egal, wie oft er es versuchte; jedesmal ging die Wunde nach wenigen Tagen wieder auf. Ich habe mittlerweile schon viele Eingriffe hinter mir...und mein Tierarzt weiß sich keinen Rat mehr... Diese Sache gehöre jetzt in die Hände erfahrener Spezialisten, sagte er.

Ich kann mit diesem Loch im Gaumen nicht richtig essen!

Normales Katzenfutter rutscht mir immer in die Nase und in die Luftröhre und ich kann dann nicht mehr atmen und bekomme schreckliche Angst... Julia gibt mir deswegen nur noch frisches rohes Fleisch zu essen- das kann ich etwas besser kauen und schlucken... Aber wenn ich mal draußen im Garten war und etwas Gras oder Ähnliches gegessen habe (was ich nunmal mache, weil ich einfach eine Katze bin), bleibt es mir immer in der Nase stecken...

Manchmal wandert es aber auch. Im vergangenen Sommer hatte ich ein paar Mal sogar Graskrallen in der Nase stecken, die dann sogar von dort aus ins Auge gewandert sind und dann feststeckten...das tat entsetzlich weh!

Julia gibt sich unglaubliche Mühe...

mir alles so problemlos, wie möglich zu gestalten, damit es mir immer gut geht, aber meine Gaumenspalte wird langsam größer; und je größer sie wird, desto schwieriger wird es, damit zu leben...

Deswegen muss ich unbedingt noch einmal operiert werden- von einem Spezialisten! Damit ich endlich richtig essen kann und mir nicht dauernd etwas in der Nase oder in der Luftröhre stecken bleibt... Aber meine Ernährung ist sehr teuer und durch all die Tierarztkosten hat Julia keine Reserven mehr...

Aber über einen Hilferuf auf Facebook wurde eine Tierärztin aus Gießen auf uns aufmerksam, die sich mit meinem Problem wirklich auskennt und mir helfen möchte. Leider kostet diese OP aber 1800€, was für Julia als Studentin unglaublich viel Geld ist...sie kann sich die Operation einfach nicht leisten. 

Um zum Ende zu kommen und weshalb ich die Geschichte meines Weges an den Anfang gestellt habe, bleibt leider zu sagen: ich wurde nicht mit der Gaumenspalte geboren! Menschen haben mir all das angetan! Aber ich habe auch erfahren, dass es liebe und hilfsbereite Menschen gibt...und auf die zähl ich jetzt...! Julia hat wirklich alles getan, was sie konnte, aber jetzt ist Teamwork gefragt ;) 

Also bitte, Leute...helft uns!

Jede noch so kleine Summe macht es Julia leichter, mir die OP zu ermöglichen...

Der Verein der Katzenfreunde Wadgassen e.V. stellt hierfür zu Spendenzwecken sein Konto zur Verfügung! Die Beträge werden dort gesammelt und direkt an die Tierklinik Gießen weiter geleitet. Bis jetzt sind schon über 1.500 Euro zusammen gekommen! Die OP ist auch schon für den 3.12.2014 terminiert!

Julia und ich sind jedem dankbar, egal mit welchem Betrag er sich beteiligen möchte!!! Diese Operation wird mein Leben nicht nur verändern, sondern auch um viele Jahre verlängern- denn wenn ich nicht operiert werde, wächst das Loch immer weiter...

Wir möchten jetzt schon allen, die uns helfen, diese Operation zu ermöglichen aus tiefstem Herzen und ganz aufrichtig: "TAUSEND DANK!!!!!!!!" sagen !!

Weitere Infos findet Ihr auch hier: http://julisauber.wix.com/pebblesbrauchthilfe

 

Spendenkonto:

Empfänger: Verein der Katzenfreunde e.V.

IBAN: DE69 5919 0000 0072 8430 02

Konto: 72843002

BLZ: 59190000

Bank1Saar

Verwendungszweck: OP Pebbles

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