Mit ihr kämpft "Frauchen" Julia! Als Studentin hat sie alles erdenkliche in Szene gesetzt - und noch viel mehr! Jetzt ist die Situation ernst - bitte LEST den Artikel und TEILT ihn weiter! GEMEINSAM können wir Pebbles helfen!

Die ersten zwei Jahre von Pebbles` Leben könnte man durchaus vergleichen mit denen eines Wanderpokals. Durchschnittlich hat sie nie mehr als vier Monate bei einem Menschen verbracht. Herumgereicht, wie ein wertloser Gegenstand, und konsequent mangelernährt landete sie schließlich bei ihrem letzten Herrchen, den ich, als ihre sie heute über alles liebende Katzenmama, voller Verachtung nur „Nummer 6“ nenne.  Wie ich später erfahren sollte, war - oder vielmehr ist - Nummer 6 schizophren...

Im Anfall eines solch schizoiden Zustandes jedenfalls, hielt er es offenbar für völlig legitim und angemessen, dieses unterernährte und zarte, kleine Wesen aus dem Fenster zu werfen. Er lebte damals im 5. Stock!

Wie durch ein Wunder hat Pebbles diesen Sturz überlebt, doch sie hat eine schwerwiegende Verletzung davongetragen. Durch den  Aufprall war ihr der Gaumen aufgeplatzt. Erst am nächsten Morgen fand sie eine Nachbarin, blutüberströmt und aus letzter Kraft wimmernd, im Garten liegen und brachte sie zum Tierarzt. Er nähte die Wunde und vermittelte dieses arme Würmchen, nach Absprache mit Nummer 6 an mich weiter.

Ich kannte den Tierarzt seit ich ein kleines Mädchen war - er hatte meine Tiere immer schon behandelt und sicherte mir zu, alles in seiner Macht stehende zu tun, um dieses Loch zu verschließen... Da mir die Nachbarin, die Pebbles gerettet hatte erzählte, dass sie keinen Namen  habe  - was ich ziemlich blöd fand; und selbst, wenn sie einen Namen gehabt hätte, hätte ich sie anders genannt, damit sie nie wieder etwas an ihre Vergangenheit erinnert - fand ich „Pebbles“ sehr süß. Und irgendwie passte es auch zu ihr...

Sie schien das genauso zu sehen, denn- und ja True Story- als ich sie zum ersten Mal mit ihrem neuen Namen ansprach, verstand sie sofort, dass sie gemeint war und reagierte darauf. Fortan war sie meine „Prinzessin Pebbles McSchnebbles von Schnebbelingen“ …

Ich hatte bis dahin schon einige Haustiere gehabt, die ich alle sehr sehr lieb hatte. Und immer, wenn eines von ihnen gestorben ist, war ich untröstlich...aber Pebbles war etwas Besonderes...das Band, das wir innerhalb kürzester Zeit knüpften, war so anders...so speziell und unzerstörbar.

Sie hat mein Leben bereichert, auf eine Art und Weise, von der man es eigentlich nur von eigenen Kindern erwarten würde...

Unser Tierarzt hielt Wort und tat alles, was in seiner Macht stand...reiste durch ganz Süd-Deutschland und hetzte von einem Tierchirurgen Kongress zum nächsten, um sich spezielle Verfahren beibringen zu lassen, die Pebbles helfen sollten...doch all die Mühe blieb erfolglos, denn jedes Mal, wenn er wieder einmal versucht hatte, das Loch, das Pebbles im Gaumen hatte, zu schließen, heilte die Wunde nicht ein und ging immer wieder aufs Neue auf...

Mit der Zeit wurde die Gaumenspalte immer größer und die Probleme, die damit einher gingen  dramatischer... Pebbles konnte mit diesem inzwischen riesen Loch im Gaumen kein normales Katzenfutter zu sich nehmen!

Es rutschte ihr immer in die Nase oder Luftröhre, blieb da stecken und löste Erstickungsanfälle und Todesangst aus! Auch, wenn sie draußen mal Gras abbiß- was Katzen ja in der Regel nun mal tun, ging das nicht ohne Schwierigkeiten und anschließenden Tierarztbesuch von Statten. Ganze Büschel von Graskrallen sind ihr auf diese Weise schon in der Nase stecken geblieben und Teilchen davon dann ins Auge gewandert...

Ich habe lange versucht, ihr das Leben zu erleichtern, indem ich nur frisches Geflügel und Babybrei gefüttert habe, aber diese Fremdkörper-Problematik ließ sich dadurch leider nicht aus der Welt schaffen. Was also tun?!?

Der Arzt, den ich bis dahin für den Messias der Tiermedizin gehalten hatte, dem ich immer, ohne den geringsten Zweifel, alle meine Schätze anvertraut habe und der auch selber geglaubt hatte, dass er dieses Problem in den Griff bekommt, stand vor mir...zuckte mit den Schultern und sagte resigniert: „Es tut mir Leid, Julia. Ich hab getan, was ich konnte...Aber ich bin mit meinem Latein am Ende.“

Da stand ich nun...verzweifelt, weil ich meiner geliebten Katze helfen wollte und keine Ahnung hatte, woher diese Hilfe kommen sollte... In meiner Angst, die Situation würde sich immer weiter verschlimmern - was ja über die Jahre auch schon passiert war – postete ich einen Hilferuf auf Facebook, in der Hoffnung, dass irgendjemand die Lösung zu unserem Problem kennt...und schon nach kurzer Zeit kam die erlösende Nachricht!

Eine Spezialistin für Mundhöhlenchirurgie aus der Uniklinik Gießen meldete sich bei mir und erklärte mir, dass sie den ganzen Tag nichts anderes mache, als solche Fälle zu behandeln und davon ausgehe, dass sie mir helfen kann...ich schickte ihr einen ausführlichen Bericht meines Tierarztes und die Bilder, die er über die letzten drei Jahre von der Gaumenspalte gemacht hatte.

Sie erarbeitete mit ihrer Chefin ein Behandlungskonzept für Pebbles, erklärte mir aber, dass sie das natürlich nicht kostenlos machen könne. Die Behandlung werde zwischen 2000 und 3000€ kosten.

Ich bin Studentin und lebe von einem kleinen Studentenkredit, der meine Miete und einen Teil meiner monatlichen Fixkosten trägt. Den Rest verdiene ich mir mit einem kleinen Nebenjob im Kino an den Wochenenden...woher um Himmels Willen sollte ich soviel Geld nehmen?!?

Die Ärztin versprach mir, mit den Kosten runter zu gehen auf 1800€, doch auch die mussten erst mal zur Verfügung stehen... Ich hatte das Geld nicht. Ich konnte so viel nicht schnell genug verdienen und ich konnte es nicht leihen und ganz gewiss nicht stehlen...also dachte ich: vielleicht kann ich es  durch Spenden aufbringen?!

Ich erzählte dem Verein der Katzenfreunde Wadgassen die Geschichte von Pebbles und sie sagten, sie würden mir für die Spendenaktion das Vereinskonto zur Verfügung stellen. Ich erstellte also eine Homepage und eine Facebook Seite für Pebbles und es kamen sogar noch mehr Spenden zusammen, als für die Behandlung nötig waren...

Am 03.12.2014 brachte ich Pebbles in die Uniklink nach Gießen. Sie wurde am nächsten Tag vier Stunden lang operiert und hat alles gut überstanden. Die OP ist zwar nicht 100% nach Plan, aber dennoch gut verlaufen. Die Ärztin war sehr zufrieden. Sie sagte, in vier bis fünf Tagen könne Pebbles vermutlich nach Hause.

5. Dezember, 9:11 Uhr: das Telefon klingelt. Völlig schlaftrunken schaue ich aufs Display und sehe die Nummer der Klinik. Ach das ging ja schnell...wird mir bestimmt sagen, wie die Wunde aussieht....

„Frau Sauber....Pebbles hatte grade einen Herzstillstand!“ WHAT?!? Wollen sie mich verarschen?!?  „Ähm...wie bitte???“

„Sie wollte sich für die Wundkontrolle nicht anfassen lassen, also haben wir sie in eine Mininarkose gelegt. Eigentlich war die viel weniger schlimm, als die große Narkose gestern, aber ihr Kreislauf hat das einfach nicht mitgemacht...der Anästhesist hat es aber sofort bemerkt und konnte sie reanimieren. Sie ist jetzt komatös. Eigentlich müsste sie auf die Intensivstation, aber das wäre mit einer Kostenexplosion verbunden...die Reanimation hat jetzt 300€ gekostet und jeder Tag auf der Intensivstation kostet nochmal mindestens 250€. Und sie müssen sich bewusst machen, dass sie es trotz aller Anstrengungen nicht schaffen könnte...sie müssen darüber nachdenken, wie wir also weiter vorgehen sollen...“

Fragt sie mich grade, ob mir das Leben meiner Katze zu teuer ist?!?

„Intensivstation!! Darüber muss ich nicht nachdenken! Und falls nochmal ein Notfall eintritt, in jedem Fall reanimieren!! Tun sie bitte, alles, was sie können!“

Seitdem liegt Pebbles auf der Intensivstation und kämpft um ihr Leben. Ihr Zustand war zeitweise so schlecht, dass von einschläfern die Rede war. Inzwischen hat sich ihr Zustand minimal verbessert, doch sie ist noch lange nicht über den Berg!

Gestern war sie stabil genug, dass ich sie besuchen konnte. Dafür bin ich die 250km von Saarbrücken nach Gießen gefahren! Für eine ganze Stunde durfte ich sie sehen. Sie haben sie in ihrem Brutkasten, samt diesem Apparat, der ihr Herz überwacht und der Bluttransfusion, zu mir gefahren...

Es war ein schlimmer Anblick. Von einer wachen Katze kann keine Rede sein, aber sie hat meine Stimme sofort erkannt und deutlich reagiert!!! Sie fing, als sie mich gehört hat, sofort an, mit allen Beinen zu strampeln, als wollte sie auf meinen Arm und eine Träne lief an ihrem rechten Auge herunter.

Die Ärztin sagt, ab dem Moment, als ich bei ihr war, hat sich ihre Herzfrequenz beruhigt...sie konnte meine Anwesenheit spüren und hat mich auch erkannt...! Deswegen werde ich morgen nochmal zu ihr fahren und ihr auch Tonbandaufnahmen von meiner Stimme bringen, damit ihre Lebensgeister weiter angekurbelt werden..! Die Ärztin sagte heute, dass sich ihr Zustand minimal verbessert hat. Und wir sind auch momentan nicht mehr an einem Punkt, an dem es ums einschläfern geht. Allerdings ist ihr Zustand noch immer offen und kritisch!

Sie braucht Zeit Zeit Zeit!!!

Und um ihr die Zeit, die sie braucht geben zu können – und die muss sie leider auf der Intensivstation verbringen, weil sie nur dort die Betreuung, Behandlung und Überwachung bekommen kann, die ihr das Leben retten – müssen die finanziellen Mittel stimmen.

Und dafür kann ich wirklich JEDEN EINZELNEN EURO brauchen!!!
Ich bitte nicht um ein Vermögen oder dass ihr euer Konto plündert!!!
Deswegen bitte nicht denken, dass so eine kleine Spende, auch nur einen oder zwei Euro zu schicken, sich nicht lohnt!!!
Viel von Wenig ist am Ende des Tages auch VIEL!!! Ich selber schicke jeden Euro, den ich übrig habe, ans Spendenkonto! Also was meint ihr? Schaffen wir es, ihre Geschichte zu verbreiten und, dass jeder, der von Pebbles  hört, 1€ spendet?!?

Ich will und ich kann mein Baby noch nicht aufgeben- sie ist ein Teil von mir!!!

Bitte helft uns!!!

Spendenkonto:
Verein der Katzenfreunde e.V.
Konto: 72843002
BLZ: 59190000
IBAN:DE69591900000072843002
Verwendungszweck: OP Pebbles
Paypal: blairbear@gmx.de

 

Facebook: Hilfe für Pebbles :

https://www.facebook.com/pages/Hilfe-f%C3%BCr-Pebbles/282551291946956

 

Homepage: http://julisauber.wix.com/pebblesbrauchthilfe

 

Und ps: auch die Seite zu teilen, damit so viele, wie möglich Notiz nehmen können, ist eine riesen Hilfe!!!!!

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