Frauchen Julia kämpft mit und tut alles für die kleine Prinzessin. Noch ist Pebbles weiterhin auf der Intensivstation - aber es geht bergauf. Auch die Hilfe aller Tierfreunde ist riesengroß!

12 Tage sind inzwischen vergangen, seit meine kleine Zaubermaus nach einer vierstündigen Operation in der Uniklinik Gießen ihr Leben verloren und durch die geistesgegenwärtige und blitzschnelle Reaktion des Anästhesisten wieder zurück bekommen hat.

Seit diesem Tag liegt Pebbles auf der Intensivstation.

Sie lag nach der Reanimation im Koma! Anfangs haben die Ärzte noch allein Tag und Nacht um ihr Leben gekämpft...und es war, für einen Zeitraum, der mir wie eine Ewigkeit vorkam, keine Hoffnung in Sicht...

„Frau Sauber...wir tun hier wirklich alles für ihre Katze, was wir können! Aber machen sie sich bewusst, dass sie jeder Zeit wieder einen Herzstillstand erleiden, oder aus dem Koma nicht mehr aufwachen  könnte. In diesem Fall wäre es einfach sinnlos und dazu noch tierschutzwidrig weiter zu machen...zudem stehen sie möglicherweise am Ende mit einer riesen Rechnung da, die dann vielleicht „umsonst“ ist, weil sie definitiv auf der Intensivstation behandelt werden muss - alles andere wäre ihr Todesurteil...“

„Okay...aber zum Aufgeben ist es doch noch zu früh, oder?“

„Ja- ihr Zustand ist momentan völlig offen. Es ist durchaus möglich, dass sie wieder wach wird, aber wir können ihnen das einfach nicht garantieren!“

„Von wie viel sprechen wir hier?“

„Die Reanimation hat 300€ gekostet. Damit allein liegen sie schon nicht mehr im vereinbarten Kostenbreich. Jeder weitere Tag auf der Intensivstation kostet mindestens 250€. Je nachdem, was an Maßnahmen und Untersuchungen noch dazu kommt, steigen diese Kosten aber täglich massiv. Und wie lange sie unter Intensivsüberwachung bleiben muss, ist von ihr abhängig.“

Ich kann doch das Leben von meinem Baby nicht von Zahlen abhängig machen!!!

„Gut, dann bitte tun sie alles, was nötig ist! Ich werde auch alles tun, was ich kann, um genügend Spenden für die Behandlung zusammen zu bekommen!“

Ich war so voller Hoffnung und Glaube, dass alles gut werden würde, aber jeden Tag rief die Klinik an und hatte eine neue Horrorstory auf Lager...“Frau Sauber...? Nein, sie ist noch nicht wieder bei Bewusstsein. Aber sie hat eine Lungenentzündung!...lebensbedrohlich erhöhte Leberwerte!... Anämie!...Krämpfe!...“

Es schien kein Ende zu nehmen...und dann kam dieser Anruf, vor dem jeder Tierbesitzer einen Horror schiebt: „Also Frau Sauber...sie sollten sich vielleicht mit dem Gedanken vertraut machen, dass das nichts mehr wird...“

Oh Gott, mein Herz! Ich bekomm keine Luft mehr!!! Was soll ich nur tun?!? Und dann erinnerte ich  mich an diesen Spruch, den ich mal gelesen hatte... It´s a long process- but quitting won´t speed it up!

„Dann will ich sie sehen! Ich weiß, ich habe keinen Zutritt auf der Intensivstation. Bitte machen sie es irgendwie möglich! Vielleicht kann ich ihre Lebensgeister nochmal zurück holen...“

Gefühlte 100 Organisationstelefonate später hieß es dann endlich, ich könne zu ihr kommen.

Meine Freundinnen, die ich über die „Hilfe - für – Pebbles - Familie“ kennen gelernt habe, fuhren mich nach Gießen.

Ich wusste, ich könnte Pebbles nicht lange sehen, weil sie an vielen Schläuchen und Monitoren angeschlossen war und die nicht ewig abgestöpselt bleiben konnten, aber ich wollte diese 250km auf mich nehmen - und wenn es nur für 5 Minuten wäre...

Ich durfte eine ganze Stunde bei ihr sein.

Pebbles war alles andere, als ansprechbar, und ich war schockiert, als ich sie sah...in einem Brutkasten- Schläuche, Infusionen, eine Bluttransfusion (ich wusste überhaupt nicht, dass es sowas für Katzen überhaupt gibt...! Mein lieber Mann...die sind hier ja wirklich für alles gerüstet...), Herzmonitor...ach an was sie alles angeschlossen war...sie hatte keine Mimik. Ihre Augen waren auf, aber sie hat nicht etwa in der Gegend rum geschaut. Die Ärztin sagte, das sei vergleichbar mit einem Wachkoma, wie man es von Menschen auch kennt...sie würde vermutlich nichts mitbekommen.

Und dann sprach ich sie an...augenblicklich fingen ihre Beine an, zu rudern und ihre Herzfrequenz verlangsamte sich!

Die Ärztin sah plötzlich hellwach aus.

„Ich glaube, sie erkennt sie!“ What? Oh mein Gott - es funktioniert!

Ich ließ Pebbles ein getragenes T Shirt da, sodass sie immer meinen Geruch in der Nase haben konnte und besuchte sie regelmäßig...jedes mal diese weite Strecke, aber es war mir egal...ich wollte alles tun, um ihr Kraft zu geben.

Sie Ärztin sagte mir irgendwann, Pebbles würde anfangen zu maunzen, aber das dürfte ich nicht als ein Zeichen von Bewusstsein missverstehen...das wäre ein Phänomen, das häufiger bei komatösen oder stuporösen Patienten auftritt. Sie nennen das unmotivierte/ unkontrollierte Lautäußerung...

Mittlerweile war Pebbles soweit, dass sie nicht mehr im Brutkasten liegen und auch nicht mehr an all diesen Schläuchen angeschlossen sein musste...

Ich kam zu meinem Besuch, wie immer – bewaffnet mit Croissants für die Ärzte und Schwestern und einem Tonband, das ich für mein Baby aufgenommen hatte. Ich hab ihr alles mögliche auf Band gesprochen...wie mein Tag so war und wie es auf ihrer Facebook Seite so läuft, dass sie von vielen vermisst und an sie gedacht wird und wie es mit der Spendenaktion so voran geht...ich hab ihr auch Weihnachtskurzgeschichten für Kinder vorgelesen...Hauptsache, sie hört meine Stimme und weiß, dass ich sie nicht im Stich lasse!

Sie fuhren sie also wieder zu mir herein. Und als ich sie begrüßte und auf den Arm nahm, maunzte sie zwei mal. Ah ja...das wird vermutlich das sein, was die Ärztin meinte...diese unmotivierte Lautäußerung...

Aber als ich die Ärztin gleich danach ansah, machte sie Augen, die so groß waren, wie ich es vorher nur bei Eulen gesehen hatte! „Die hat grade auf sie reagiert, Frau Sauber!“

„ Was? Ich dachte, dieses Maunzen hat nichts zu bedeuten?“

„Ja, das ist auch eigentlich so, aber das da grade war was anderes – das klang auch anders! Sie hat definitiv auf sie reagiert!“

Seitdem bringe ich ihr jedes mal ein frisch getragenes T Shirt und die Ärzte spielen Pebbles täglich meine Stimme vor.

Seither wird sie jeden Tag ansprechbarer und sammelt mehr Kräfte.

Als ich gestern bei ihr war, habe ich sie auf meinen Bauch gelegt, wie wir es zu Hause immer machen und sie ist eingekuschelt und an mich geschmiegt tief und fest eingeschlafen.

Heute morgen habe ich mit ihrer Ärztin gesprochen: „Pebbles geht’s gut! Die Blutwerte sind gut und sie hat keine Krämpfe mehr! Sie fängt an, sich immer mehr zu bewegen - gewollt und nicht verkrampft. Sie maunzt und faucht und wir können inzwischen auch nicht mehr die Wunde kontrollieren - das lässt sie nicht mehr zu! Und wir können es nicht fassen, dass diese Tonbandnummer wirklich funktioniert, aber jedes Mal, wenn sie ihre Stimme hört, verlangsamt sich ihre Herzfrequenz und sie versucht mittlerweile, sich zum Tonband hin zu robben.“

Es geht jetzt endlich langsam bergauf. Pebbles wird jeden Tag stärker - und die Ärzte kämpfen nun nicht mehr allein...sie macht mit!

Sie muss noch auf der Intensivstation bleiben, aber von einschläfern ist keine Rede mehr. Sie braucht jetzt bloß noch Zeit- das sehen ihre Ärzte genauso, wie ich!

Und diese Zeit gebe ich ihr.

So viele liebe Menschen haben schon geholfen, Schnebbi das Leben zu retten und ihr diese Intensivbehandlung zu ermöglichen, und die Klinik ist mir auch schon entgegen gekommen, doch leider hinken wir immer noch mit den Spenden um etwa 800€ hinterher.

Damit wir nicht auf dem letzten Stückchen Weg aufgeben müssen, wo Pebbles schon so weit gekommen ist, würde ich mich unsagbar freuen, wenn der ein oder andere sich noch mit einem kleinen Betrag (und ja - sei er noch so klein!!! Jeder Euro hilft!!!) beteiligen könnte, um meinem Baby zu helfen.

Man sieht an ihrem Kampfgeist - Pebbles will noch nicht sterben! Und ich bin nicht bereit, sie aufzugeben! Sie ist ein Teil von mir!

Darum möchte ich euch bitten: teilt auch unsere Seite, damit noch mehr Menschen helfen können. Auch das ist ein riesen Beitrag!

Ich weiß sehr wohl, dass ich all die Hilfe nie wieder gut machen kann, die uns grade zuteil wird...aber Pebbles und ich werden jedem, der hilft, diese Behandlung zu ermöglichen, für immer so sehr dankbar sein!!!

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Hilfe-f%C3%BCr-Pebbles/282551291946956

Homepage: http://julisauber.wix.com/pebblesbrauchthilfe

Spendenkonto:

Verein der Katzenfreunde e.V.
Konto: 72843002
BLZ: 59190000
IBAN:DE69591900000072843002
Verwendungszweck: OP Pebbles

oder
Paypal: blairbear@gmx.de

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