Wenn sich Hund und Katze im selben Haushalt befinden und die Katze aus dem Napf des Hundes frisst, fragen sich die Besitzer oft, ob es eigentlich schädlich für ihre lieben Vierbeiner ist, das Futter des jeweils anderen zu fressen.

Katzen und Hunde benötigen eine unterschiedliche Nährstoffzufuhr. Industriell gefertigte Katzennahrung wie Trocken- und Nassfutter ist daher auf die speziellen Bedürfnisse von Katzen abgestimmt. Umgekehrt geht Hundefutter auf die Nährstoffanforderungen von Hunden ein.

So gibt es zum Beispiel für diverse Katzenkrankheiten, wie Diabetes, Getreideunverträglichkeit oder sensible Mägen, Katzennahrung von ganz bestimmter Zusammensetzung. Nur das auf die Katze abgestimmte Futter kann gewährleisten, dass das Tier ausreichend mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nährstoffen versorgt wird und keine Mangelerscheinungen auftreten.

Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen natürliche Fleischfresser und benötigen eine sehr eiweißreiche Nahrung, die unter anderem die Aminosulfonsäure Taurin beinhaltet. Katzen können diese nur wenig selbst herstellen und müssen Taurin mit der Nahrung zugeführt bekommen. Der Nährstoff ist wichtig für Augen, Herz und Stoffwechsel sowie für die Fruchtbarkeit weiblicher Katzen. Die tägliche Zufuhr soll ungefähr 250 mg betragen. Sollten Katzen nicht ausreichend mit Taurin versorgt werden, können sie sogar erblinden.

Hundenahrung enthält weniger Eiweiß, dafür jedoch mehr Kohlenhydrate als Katzenfutter. Zu viele Kohlenhydrate wie Zucker oder Stärke tun der Katze gar nicht gut. Durch das im Vergleich zu Hunden kürzere Verdauungssystem der Katze kann es bei einer erhöhten Kohlenhydrataufnahme zu Problemen wie Durchfall kommen.

Der Katze fehlt zur Verdauung des Makronährstoffs ein Enzym in der Leber, weswegen zu viele Kohlenhydrate nicht vertragen werden.
Durch den oftmals hohen Anteil an Getreide im Hundefutter treten bei Katzen häufig auch Getreideallergien auf, die sich in Haut-, Verdauungs- und anderen Problemen äußern. Das langfristige Füttern von Katzen mit Hundefutter ist daher nicht empfehlenswert. Hundefutter ist nicht auf die speziellen Anforderungen von Katzen abgestimmt, sondern auf die Nahrungsbedürfnisse von Hunden.

Andersherum sind Hunde Allesfresser, vertragen aber nicht so viel Eiweiß wie Katzen. Sie benötigen in ihrem Futter mehr Kohlenhydrate. Daher ist auch das Füttern von Hunden mit Katzenfutter nicht ratsam. Zu viel Eiweiß kann die Nieren des Hundes schädigen und zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen.

Zwar ist Katzenfutter im Vergleich etwas teurer als Hundefutter, Angebote für günstiges und dabei hochqualitatives Katzenfutter gibt es jedoch beispielsweise in verschiedenen Onlineshops für Tiernahrung.

Die große Auswahl an Katzenfutter und deren direkte Vergleichsmöglichkeiten spart Zeit und kann auf Dauer sogar günstiger sein. Durch Preisnachlässe bei größeren Bestellungen, spezielle Angebote für Neukunden oder auch Gutscheine, können Katzenbesitzer beim Kauf von Katzenfutter kräftig sparen.

Als gelegentliches Leckerlie sind ein paar Gramm Hundefutter für die Katze nicht schädlich. Wer langfristig jedoch Mangelerscheinungen sowie ernsthafte Erkrankungen vermeiden möchte, sollte die Nahrung nicht auf Hundefutter umstellen, sondern die Katze mit Futter versorgen, das exakt auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist.

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