Mysteriöser und grausamer Fund in Chemnitz. Zwei weitere Hunde konnten gerade so noch gerettet werden. Die Staatsanwaltschaft steht vo einigen offenen Fragen.

Chemnitz - Auf einen grausamen Fall von Tierquälerei sind Ermittler in Chemnitz gestoßen: Sie fanden dort in einer Mietwohnung zwei tote und zwei schon fast verhungerte beziehungsweise verdurstete Hunde.

Nach einer Anzeige der Amtstierärztin sei gegen den mutmaßlichen Halter der Tiere und dessen Freundin ein Verfahren wegen Vergehens gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet worden, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Dienstag mit. Die Wohnung im Stadtteil Wittgensdorf sei schon seit Wochen nicht mehr genutzt worden.

Zu dem Fall stellten sich noch eine Reihe von Fragen, sagte Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart.

So sei etwa der jetzige Aufenthaltsort der Verdächtigen unbekannt. Die Wohnung sei in der vergangenen Woche ausgeräumt worden. Als der Eigentümer in die Wohnung wollte, habe er die Hunde bemerkt und die Amtstierärztin informiert.

Die Tiere wurden den Angaben zufolge bereits am Dienstag vor einer Woche gefunden. Dabei soll es sich um größere Exemplare handeln, eine bestimmte Rasse nannte Burghart jedoch nicht. Die beiden überlebenden Hunde seien inzwischen im Tierheim.

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