Sicher hat man es schon einmal gehört: Menschen verkaufen todkranke Welpen unter Wert und mit falschen Papieren. Nur um Profit zu machen. Genau das hatte eine Hundezüchterin getan und sie wurde verurteilt.

Sicher hat man es schon einmal gehört: Menschen verkaufen todkranke Welpen unter Wert und mit falschen Papieren. Nur um Profit zu machen. Genau das hatte eine Hundezüchterin getan.

2014 hatte die 47-Jährige einen kleinen Welpen verkauft, der gerade einmal 7 Wochen alt und schwer krank war. Für 250 Euro verkaufte sie das arme Tier, was schon stark abgemagert und von Keimen befallen war. Um das zu vertuschen gab sie der Käuferin die Impfbescheinigung eines ganz anderen Hundes.  Die kleine Fellnase starb gerade einmal drei Tage nach dem Verkauf und die Käuferin erstattete Anzeige.

Nun hat das Gericht die Frau wegen Tierquälerei und Betrug zu einer Geldstrafe von 1600 Euro veruteilt.  Herausgekommen war: Die Angeklagte hatte in einer Wohnung von 80 Quadratmetern bis zu 47 Hunde in kleinen Käfigen gefangen gehalten. Das Gericht sah die Frau als Verantwortliche für den schlechten Zustand des Welpen an. Sie hatte das arme Tier nicht zum Tierarzt gebracht und die Käuferin belogen, um mehr Geld bekommen zu können.

Allerdings kann man nicht nur der Verkäuferin einen Vorwurf machen. Wer einen Hund von einem Züchter kauft und für einen Hund der normalerweise mit 1000 Euro gehandelt wird einen so niedrigen Preis akzeptiert, muss wissen, dass etwas nicht stimmen kann. Diese Käufe unterstützen damit nur die Züchter mit ihren fragwürdigen und oft lebensverachtenden Methoden.

Also bitte: Kauft keinen Hund bei einem dubiosen Züchter, nur weil es weniger Geld kostet! Informiert euch und achtet auf einen seriösen Preis. Und auch ein Hund aus dem Tierheim hat mindestens genauso viel Liebe zu geben!

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