Das Köpfchen aus dem Autofenster stecken, den Fahrtwind genießen – das liebt wohl so ziemlich jeder Hund. Doch warum machen unsere Vierbeiner das eigentlich? Und wo liegen die Gefahren?

Mal ehrlich: Es sieht doch wirklich einfach unglaublich niedlich aus, wenn Hunde während der Fahrt neugierig und zufrieden aus dem Fenster schauen und ihre Schnauze in den Wind halten.

Aber warum machen die Fellnasen das überhaupt?

Theorien gibt es dazu viele. Vor allem im Sommer ist so eine kühle Brise um die Schnauze natürlich sehr angenehm. Doch die Erfrischung ist nicht der einzige Grund für dieses Verhalten während der Autofahrt. Schließlich kommen mit der Brise auch viele unterschiedliche Gerüche, die die Fellnase  möglichst alle erschnuppern möchte.  Die unglaubliche Neugier macht sich auch bei geschlossenem Fenster bemerkbar: Oftmals schnuppern Hunde am Fensterschlitz, in der Hoffnung, die Gerüche der unbekannten Umgebung aufzunehmen.

Doch nicht nur das: Hunde haben eine unglaublich sensitive Nase, die ihnen quasi als „Navigationssystem“ dient. Über ihren Geruchssinn können sie sich also orientieren und sich Orte merken.

Ein weiterer, offensichtlicher Grund weshalb Hunde ihr Köpfchen so gerne aus dem Autofenster lehnen ist schlichtweg die spannende Aussicht. Während im Auto kaum Action aufkommt, rauschen außerhalb der Karosserie viele neue interessante Dinge vorbei – da muss man doch einfach mal einen Blick riskieren!

Die Gefahren

Auch wenn das Autofahren mit offenem Fenster für die Vierbeiner ein schönes Abenteuer ist, sollten Hundehalter vorsichtig sein. Muss der Autofahrer abrupt bremsen besteht große Verletzungsgefahr! Während der Fahrt können bei starkem Gegenwind außerdem Fremdkörper in die Augen der Fellnasen gelangen. Auch kleine Steinchen oder Gegenstände, die von voranfahrenden Autos hochgeschleudert werden, können eine Gefahr darstellen.

Auch bei langsamer Fahrt ist es außerdem durchaus ratsam das Fenster nur bis zur Hälfte zu öffnen. Entdecken die neugierigen Fellnasen nämlich etwas besonders interessantes oder vielleicht sogar einen Artgenossen kann es schnell passieren, dass sie aus dem Fenster springen. Ein Unfall ist da sehr schnell geschehen.

Besonders gefährlich wird es bei automatischen Fensterhebern. Streckt der Hund seinen Kopf aus dem Fenster und kommt mit den Pfötchen an den Knopf kann das ganz schön böse ausgehen.

Deshalb gilt: Auch wenn das Fahren mit offenem Fenster für die Vierbeiner eine tolle Sache ist, ist Vorsicht geboten. Leichtsinnigkeit kann zu tödlichen Unfällen oder Verletzungen führen.

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