So wird der Camping-Urlaub mit Hund rundherum entspannt! Ferien mit dem Reisemobil haben viele Vorteile – gerade auch für Hundehalter. Mit Hund und Wohnmobil kann man seinen Urlaub ganz unabhängig, frei und flexibel gestalten, Touristenströme einfach umfahren und dort verweilen, wo es einem am besten gefällt. Damit beim Wohnmobil-Reisen mit Hund alles glatt läuft, haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Wer mit seinem Hund im Wohnmobil verreisen möchte, kann ganz einfach und unkompliziert ein entsprechendes Fahrzeug mieten – die Auswahl an hundefreundlichen Reisemobilen ist groß. Hundehalter sollten jedoch darauf achten, ein Wohnmobil mit Hundeerlaubnis auszusuchen – denn nicht jeder Vermieter gestattet Hunde in seinem Fahrzeug.

Vor dem Wohnmobil-Urlaub: Tierarzt-Check nicht vergessen

Ein Besuch beim Tierarzt sollte vor Reiseantritt erfolgen. Hier kann die Parasitenprophylaxe durchgefühlt, die Reiseapotheke zusammengestellt und die Einreisebestimmungen der Urlaubsregionen zu besprochen werden. Beim Wohnmobil-Urlaub mit Hund sollten auch Medikamente gegen Reisekrankheit sicherheitshalber auf jeden Fall mitgenommen werden.

Hundefreundlichkeit von Campingplätzen absichern

Ob Hunde auf dem Campingplatz erlaubt sind, wie viel Aufpreis für ihn erhoben wird und ob es hundefreundliche Extras wie Hunde-Spielparcours, Hundestrände, Hundeduschen, Futter- oder Zubehör gibt, wird am besten bereits vor der Reise recherchiert. Dann kann die Route individuell auf die Hundefreundlichkeit der Campingplätze abgestimmt werden. Ein Campingplatzführer oder eine Campingplatz-App helfen hier weiter.

Akku-Staubsauger sogt für Sauberkeit beim Wohnmobil-Urlaub mit Hund

Auf dem recht begrenzten Raum eines Wohnmobils können Hundehaare und Hundegeruch leicht unangenehm werden. Ein Hundehandtuch, eine Hundebürste und möglichst auch eine Hunde-Regenjacke können hier Abhilfe schaffen. Die Regenjacke schützt das Fell vor Nässe und dient dazu, Hundegeruch zu reduzieren. Vor der Reise sollte der Hund noch einmal gut gebürstet und lose Hundehaare mit einem deShedding-Tool entfernt werden. Ein Akku-Staubsauger sorgt beim Urlaub mit Hund im Wohnmobil im Handumdrehen wieder für Sauberkeit.

Hund im Wohnmobil richtig transportieren

Wer seinen Hund im Campingmobil nicht sichert, dem drohen Bußgelder bis 80 Euro und 3 Punkte in Flensburg. Ein ungesicherter Hund im Wohnmobil kann bei Bremsmanövern schnell zur Lebensgefahr werden. Deshalb reist der Hund am besten in einer Transportbox, die mit Spanngurten fixiert wird. Alternativ eignet sich auch ein Sicherheitsgeschirr mit Sicherheitsgurt. In der Heckgarage hat der Hund nichts zu suchen: Dort ist es zu dunkel und es gibt zu wenig Frischluft.

Pausen für Tränken und Lösen einplanen

Bevor die Fahrt mit dem Hund im Wohnmobil gestartet wird, sollte sich der Vierbeiner noch einmal richtig lösen und austoben können. Futter sollte kurz vorher besser nicht mehr gegeben werden, damit der Hund während der Fahrt nicht erbrechen muss. Bei hohen Temperaturen im Sommer sollten die Fahrzeiten lieber auf die späten Abendstunden oder den frühen Morgen gelegt werden. Unterwegs muss auf genügend Pausen geachtet werden, damit der Hund sich lösen und getränkt werden kann.

Schleppleine und Hundedecke nicht vergessen

In einer neuen Umgebung kann sich der Hund anders verhalten als der Mensch es von ihm gewöhnt ist, zudem gibt es auf den meisten Campingplätzen eine Leinenpflicht. Deshalb ist es empfehlenswert, den Hund stets mit Schleppleine und Brustgeschirr zu sichern. Ein eigener Platz vor dem Wohnmobil wird von den meisten Hunden gern angenommen – eine isolierende Hundedecke schützt dabei vor Nässe, Schmutz und Bodenkälte.

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