Ein richtiges Urteil? Was meinst Du? Ein 29-Jähriger sperrte vier Hunde wochenlang ohne Futter und Wasser in einer Fabrik ein. Zwei Vierbeiner starben einen qualvollen Tod – zwei von ihnen konnten ihrem Schicksal nur knapp entkommen.

Die grauenvolle Tat von Marco E. (29) macht jeden sprachlos. Anfang 2015 ließ der mehrfach vorbestrafte Security-Mann aus Chemnitz seine Hunde in einer heruntergekommenen Fabrik zurück – ohne Futter, ohne Wasser. Zuvor war der Hundebesitzer aus seinem Haus geflogen, weil er keine Miete bezahlt hatte. Die Hilfe von Tierschützern lehnte Marco E. immer wieder ab. Stattdessen verfrachtete er seine vier Hunde in die verlassene Fabrik und überließ die hilflosen Vierbeiner sich selbst.

Erst Wochen später wurden die verwahrlosten Hunde befreit. Dem Rettungsdienst bot sich ein schreckliches Bild: Zwei der Hunde waren bereits qualvoll an der fehlenden Nahrung gestorben. Die beiden anderen hatten zwar überlebt, wiesen jedoch tiefe Wunden und starke Abmagerung auf.

Marco E. gestand die Tat nun vor Gericht, zeigte jedoch keinerlei Einsicht. „Er war in einer schwierigen Lebenssituation. Die Freundin war weggelaufen, er hatte kein Geld und fühlte sich von Tierschützern bedroht“, erklärte sein Verteidiger.

Aufgrund seiner über 20 Vorstrafen wurde der Tierquäler nun zu acht Monaten Haftstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung darf er darüber hinaus drei Jahre lang keine Tiere halten.

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