Der "Tag des Hundes" war ein voller Erfolg. Rund 400 Aktionen fanden am Wochenende statt und in Hannover gab es sogar eine Segnung für die Hunde.

Am Tag des Hundes, den 5.6.2016, hatte der Hundegarten Springe in Hannover eingeladen. Der Gottesdienst wurde von Pastor Heinz-Dieter Wittenborn übernommen. Der Pastor im Ruhestand betonte in seiner Andacht, dass „Tiere niemals Sachwerte“ sind und „ihre eigene Würde“ haben.  „Ein Tier zu haben ist etwas Wunderbares, weil man dann ganz persönlich spürt, wie nah uns die Schöpfung ist.“

Knapp 30 Hundehalter waren mit ihren Vierbeiner dort und die Hunde warteten brav und ohne lautes Gebell die Andacht ab, um den christlichen Segen erhalten zu können.  Jenny, eine Hündin mit Lymphdrüsenkrebs im Endstadium war mit ihrem Besitzer Jens Hesse zu der Aktion erschienen und auch Editha Klußmann wollte mit ihren Hunden „unbedingt dabei sein.“

Der Pfarrer gab an, dass Hundesegnungen im Norden nicht üblich seien, dafür in Süddeutschland öfter vorkämen. Er ist selbst ein großer Hundefreund, begegnet den Tieren aber auch mit Respekt, denn bei einigen legte er die Hand beim Segnen nicht auf den Kopf. Die Begründung:“ Ich weiß ja nicht, ob die Hunde das mögen.“

Der Verband für das Deutsche Hundewesen möchte mit dem „Tag des Hundes“ auf die Rolle der Vierbeiner in der Gesellschaft aufmerksam machen. Rund 400 Aktionen waren am Wochenende durchgeführt worden.

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