Drama in Hamburg: Der Rottweiler "Rocco" schreckte plötzlich vor einer in einer Wasserpfütze liegenden Holzplatte zurück, jaulte laut auf, krampfte und fiel tot um.

Ein 36-jähriger Mann war mit dem Hund eines Freundes am gestrigen Samstag (24.1.2015 um 18:15 Uhr) auf dem Gelände zwischen der Rindermarkthalle und einem Restaurant in Hamburg spazieren.

Der Rottweiler "Rocco" war an einer langen Leine angeleint. Der Rottweiler schreckte plötzlich vor einer in einer Wasserpfütze liegenden Holzplatte zurück, jaulte laut auf, krampfte und fiel tot um. Der 36-Jährige wollte den Hund anfassen und bekam dabei einen Stromschlag. Ein Passant informierte die Rettungskräfte.

Der 36-Jährige hatte Schmerzen und verspürte ein Kribbeln in seinem Körper. Rettungssanitäter versorgten den Mann. Die eingetroffenen Polizeibeamten stellten fest, dass mehrere Stromkabel durch die Pfütze verliefen. Die Kabel führten von einer Trafostation zu einem Verteilerkasten. Die Gefahrenstelle wurde abgesperrt. Ein Mitarbeiter eines Stromversorgungsunternehmen stellte fest, dass eines dieser Kabel defekt war. Somit stand die Pfütze unter Strom. Der Mitarbeiter nahm das Kabel vom Stromnetz.

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an. Für den Vierbeiner kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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