Ein Terrier muss im Auto warten und nur die Aufmerksamkeit eines Passanten kann ihn vor einem Hitzschlag retten.

Über eine Stunde stand der Wagen des 62-Jährigen am 5.6.2016 auf dem Parkplatz an der Werner-von-Siemensstraße in Helmstedt. Darin eingesperrt: Sein Terrier. Nur mit einem Spalt im Fenster von ca. 3 cm, musste das arme Tier in der Hitze ausharren. Ein Passant bemerkte den Hund zum Glück und alarmierte die Polizei. Der Vierbeiner saß im Fußraum der Beifahrerseite und hechelte bereits stark. Die Beamten ließen eine Firma kommen, die das Fahrzeug öffnete und befreiten den Terrier. Sie nahmen ihn mit auf die Polizeidienststelle und versorgten ihn mit Wasser und einem kühlen Platz zum Ausruhen.

Etwas später kam der Rentner, um seinen Hund abzuholen. Eindringlich machten die Polizisten ihn darauf aufmerksam, welche gravierenden Gefahren es für einen Hund haben kann, wenn man ihn bei hohen Temperaturen im Auto lässt. Selbst ein Auto, das im Schatten geparkt ist, wird schnell zu einem Backofen.

Der 62-Jahre alte Rentner muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

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