Endlich ist der Rechtsstreit vorbei. Von vielen Reportern und Kamerateams wurde die Urteilsverkündung um Johnny Depp und seine Frau Amber Heard verfolgt, dabei waren die Hauptdarsteller Pistol und Boo gar nicht dabei.

Sie wurden nicht eingeschläfert. Nach der harschen Drohung des Agrarministers Barnaby Joyce die Terrier des Schauspielers einzuschläfern und den Schlagzeilen des sogenannten Anti-Terrier-Kriegs, ist der Rechtsstreit nun beigelegt.

Johnny Depp und seine Frau Amber Heard hatten ihre Hunde Pistol und Boo in einem Privatjet zu Dreharbeiten mit nach Australien genommen. Hunde brauchen für Australien aber eine Einreisegenehmigung, die das Paar nicht hatte. Damit verstießen sie gegen die strengen Bestimmungen der Quarantäne, die das Einschleppen von Krankheiten verhindern soll.

Amber Heard machte mit der Staatsanwaltschaft einen Deal. Sie räumte ein, dass sie die Hunde in ihren Einreisepapieren verschwiegen hatte und die Staatsanwaltschaft ließ die schwerwiegenden Punkte der Anklage fallen. Die illegale Einfuhr von Hunden, die eine Strafe von bis zu zehn Jahren Haft mit sich gebracht hätte, ist somit vom Tisch. Sie muss nun lediglich eine kleine Geldstrafe zahlen, falls sie sich in den nächsten vier Wochen etwas zu Schulden kommen lässt.  Die Höhe der Strafe würde dann 1.000 Australische Dollar betragen, was umgerechnet ca. 680 Euro wären. Dank des Urteils der Richterin Bernadette Callaghan bleibt Amber Heard eine Frau ohne Vorstrafen.

Wie Reporter berichteten, fiel sich das Hollywood-Paar nach Verkündung des Urteils in die Arme. Per Video erklärten sie, dass sie den Vorfall bedauern und verteidigten die strikten Gesetze in Australien. Der Fall hatte Dutzende Fotografen, Kamerateams und Schaulustige angelockt.

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