Hier ein paar Beispiele der letzten Tage. Hunde im Auto zu lassen bedeutet LEBENSGEFAHR !!! Bitte helft mit und TEILT dies weiter! Auch der letzte Hundehalter soll wissen in welche Gefahr er seinen Vierbeiner versetzt.

Obwohl die Hitze Mensch und auch Tier sehr zu schaffen macht, lassen immer wieder manche Halter ihre Vierbeiner im Auto zurück - und rufen damit die Polizei auf den Plan.

«Wir erhalten immer wieder Anrufe, dass sich Tiere allein in Fahrzeugen befinden», sagte ein Polizeisprecher in Kassel am Samstag. Die Polizei fahre dann vor Ort, um nach den Tieren zu sehen. Das komme derzeit häufiger vor, sagte der Sprecher.

Manche Tierbesitzer müssten tatsächlich darauf hingewiesen werden, dass die Hitze im Auto für die Vierbeiner lebensgefährlich sein kann.

Hier nur ein paar Beispiele der letzten Tage:

Münster:

Ein Polizist rettete Freitagnachmittag (26.6., 15:45 Uhr) an der Winkelstraße einen Schäferhund aus einem überhitzten Auto. Aufmerksame Passanten bemerkten den Hund in dem, in der prallen Sonne stehenden, BMW und riefen den Beamten hinzu. Der Wagen war verschlossen und das Tier bellte anfangs noch laut, wurde dann aber immer schwächer und hechelte nur noch. Auch das Auflegen einer reflektierenden Rettungsdecke auf die Fensterscheibe brachte das Tier nicht wieder zu Kräften. Nach 45 Minuten schlug der Polizist eine Scheibe des Pkw ein, sodass der Hund wieder Luft bekam.  Kurze Zeit später kam dann auch der Besitzer des Hundes. Ihn erwartet nun ein Bußgeld.

Georgsmarienhütte:

Einen hechelnden und laut jaulenden kleinen Mischlingshund hat die Polizei in Georgsmarienhütte aus einem völlig aufgeheizten Auto gerettet. Das Tier war am Donnerstag (2.7.2015) bei der Sommerhitze in dem Wagen auf dem Parkplatz eines Krankenhauses eingesperrt. Besorgte Zeugen alarmierten die Polizei, weil trotz spaltbreit geöffneter Fenster das Auto stark aufgeheizt war. Die Beamten versuchten zunächst die Halterin zu erreichen, teilte die Polizei am Freitag mit. Als dies nicht gelang, schlugen sie kurzerhand eine Scheibe ein und befreiten den Hund. Die Halterin erklärte später bei der Polizei, sie sei der Meinung gewesen, die geöffneten Fenster würden ausreichen.

Hockenheim:

Gegen 12.45 Uhr am 3.7.2015 verständigte eine Kundin die Einsatzzentrale der Polizei und teilte mit, dass sich auf dem Kundenparkplatz eines Supermarktes in der Duttweilerstraße in einem Fahrzeug ein Hund befindet. Aufgrund der hohen Temperaturen befürchtete die Anruferin eine Gefährdung für den Hund. Die hinzugezogene Polizeistreife bestätigte die Mitteilung. Erst ein wiederholtes Ausrufen des Fahrzeughalters im Markt veranlasste dessen Rückkehr. Hierbei zeigte sich der 75-jährige Hundehalter äußerst uneinsichtig. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.

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