Ultraschall, Elektrotherapie, Magnetfeld, Lasertherapie, Kryotherapie und Thermotherapie fallen unter den Begriff der physikalischen Therapie. Was versteckt sich hinter diesen Begriffen und wann sollte der Besitzer einen Therapeuten aufsuchen um diese anwenden zu lassen?

Bekommen Sie einen kleinen Einblick und fragen Sie einmal gezielt nach diesen Therapien beim Hundephysiotherapeuten nach.

Unter Ultraschalltherapie versteht man ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und zur Steigerung der  Selbstheilungsprozesse im Körper. Es wird auch als Mikromassage bezeichnet durch den ständigen Druckwechsel des Schalls im Gerät. Gute Erfolge sieht man bei: Wundheilstörungen, Hämatome, Narbengewebe, Nerven- und Muskelschmerzen.

Die Elektrotherapie wirkt durch niederfrequente Impuls- und Wechselstrombehandlung zur Schmerzlinderung oder Muskelstimulation. Je nachdem welcher Strom der Therapeut/in wählt, wird der Nerv stimuliert und durch die Herzfrequenz so beeinflusst, dass der Nerv ans Gehirn eine schmerzlindernde oder anregende Wirkung sendet.
Sinnvoll bei: Schmerzen, Arthrose, Muskelverspannungen, Cauda equina Syndrom, Bandscheibenvorfall, nach Operationen oder Lähmungen.

Es wird  ein pulsierendes Magnetfeld erzeugt bei der Magnetfeldtherapie, welches die Gewebedurchblutung anregt und schädliche Substanzen aus den Zellen hilft ab zu transportieren. Außerdem wird das Immunsystem angeregt. Hat Ihr Hund Arthrose, Frakturen, Ödeme, Durchblutungsstörungen, Neuralgien, Weichteilverletzungen oder leidet an Nervosität? Dann ist die Magnetfeldtherapie genau das Richtige.

Laserstrahlen sind elektromagnetische Wellen die aus dem Lasertherapie –Gerät kommen und Muskeltriggerpunkte stimulieren so wie als auch eine Schmerzlinderung bewirken. Kann vom Therapeuten bei Nervenläsionen, Wundheilungsstörungen, Schmerzen und Arthrose angewendet werden.

Durch die Kryotherapie wird durch Kälteanwendung in Form von Eis die Nervenleitgeschwindigkeit herabgesetzt welches wiederum zur Schmerzlinderung führt. Sie ist die einzige Maßnahme die bei Entzündungen angewendet werden darf. Aber auch bei akuten Schmerzzuständen, Gelenkergüssen, Verstauchungen oder zur Reizsetzung ist die Kryotherapie geeignet.

Die Thermotherapie beschreibt die Anwendung von Wärme am Hund die durch verschiedene Wärmeträger appliziert werden kann. So kann der Therapeut zwischen Rotlicht, Körnerkissen, Klick-Hotpack oder Heißer Rolle wählen um auf Muskelverspannungen, Narben, Atembeschwerden und nicht entzündlichen Erkrankungen positiv einzuwirken.

Die physikalische Therapie ist nur eine ergänzende Maßnahme und sollte nicht als Haupttherapie angewendet werden. Je genauer der Therapeut sich in diesen Bereichen auskennt umso sichtbarere sind die Erfolge beim Hund.
Das wichtigste ist, dass man  durch die richtige Anwendung beim Hund Schmerzen lindern kann und auch teilweise nehmen.

Geschrieben von Mirjam Knauer  -  Hundephysiotherapeutin
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