Am 28.03.2016 gegen 12:30 Uhr begann für eine Streifenwagenbesatzung der Hamburger Bundespolizei eine sehr ungewöhnliche "Verfolgungsfahrt".

Auf der Straße Palmaille in Hamburg- Altona tauchte plötzlich auf der Fahrbahn ein Hund auf. Dieser rannte mitten im laufenden Fahrzeugverkehr Richtung Rathaus.

Zur Warnung der weiteren Verkehrsteilnehmer  wurde mit eingeschaltetem Blaulicht die "Verfolgung" aufgenommen. Auf Höhe des Rathauses konnte der Hund eingeholt werden. Mit viel gutem Zureden gelang es zunächst einem Bundespolizisten den Vierbeiner in den Streifenwagen auf die Rücksitzbank zu locken.

Aber offensichtlich gefiel ihm die Umgebung im "polizeilichen Gewahrsam" überhaupt nicht und der Hund konnte wieder ausbüxen. Ungeachtet des PKW-Verkehrs rannte der "Marathon-Hund"  durch die Kloppstockstraße auf die Elbchaussee.

Wieder wurde die "Verfolgung" aufgenommen und  der flinke Vierbeiner konnte "gestellt" werden. Erneut wurde der Hund durch viel Zureden angelockt und dann von einem Bundespolizisten auf den Arm genommen und direkt zum Streifenwagen verbracht.

Um weitere "Fluchtversuche" auszuschließen durfte der Vierbeiner direkt im Fußraum auf der Beifahrerseite (siehe Fotos)  bei einem Bundespolizisten mitfahren. Die weitere Streifenfahrt erfolgte zum PK 21, da dort entsprechende Hundezwinger vorhanden sind.

Aber anscheinend hatte sich der Hund sehr an seine neue Umgebung im Polizeiwagen der Bundespolizei  gewöhnt; bei Ankunft an der Polizeidienststelle wollte der Vierbeiner den Streifenwagen gar nicht mehr verlassen. Der sehr zutrauliche Hund wurde daraufhin von einem Bundespolizisten in die Polizeidienststelle getragen.

Sein Herrchen hat den polizeifreundlichen Hund zwischenzeitlich beim PK 21 abgeholt!

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