Nach grausamer Tierquälerei befindet sich die Fellnase auf dem Weg der Besserung. Es ist eine unfassbare Tat und ein absolut schockierender und abartiger Fall von Tierquälerei.

Es ist ein absolut schockierender und abartiger Fall von Tierquälerei: In Charleston im US-amerikanischen Bundesstaat South Carolina hat ein 41-jähriger Mann seiner Hündin Caitlyn mit schwarzem Isolierband die Schnauze zusammengeklebt – die Zunge zwischen den Zähnen eingeklemmt – und sie auf diese Weise schätzungsweise 36 bis 48 Stunden brutal gequält. „Das ewige Gejaule ging mir auf den Wecker“, soll William Leonard Dodson gegenüber der Vorbesitzerin, die ihm die Fellnase erst wenige Wochen zuvor für 25 Dollar verkauft hatte, erklärt haben.

Während die Frau einigen Medienberichten zufolge daraufhin die Polizei informierte und somit die Rettung der Fellnase nach zwei Tagen alleine in der Wohnung einleitete, berichten andere Quellen vom Fund des Tieres vor der Haustür eines Nachbarn. Nachdem Dodson die Hündin eigenen Aussagen zufolge am Memorial Day am 25. Mai mit zugebundener Schnauze am Zaun des Grundstücks angebunden hatte, sei sie ausgerissen und erst am Morgen des 27. Mai wieder aufgefunden worden, heißt es.  

Wie sich der grausame Fall tatsächlich abspielte, klärt nun die Justiz. Der wegen Drogendelikten vorbestrafte Hundebesitzer wurde zunächst in Gewahrsam genommen, ist seit dieser Woche nach Bezahlung einer Kaution in Höhe von 50.000 US-Dollar aber vorläufig wieder auf freiem Fuß. Er wird sich jedoch wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten müssen, ihm drohen bis zu fünf Jahren Gefängnis und 5.000 US-Dollar Geldstrafe. Ein weiterer Hund, der sich im Besitz des Tierquälers befand, wurde bereits auf richterliche Anordnung aus der Wohnung geholt.

„Sie hat große Schmerzen, ihr Zustand ist kritisch“

Pitbull-Dame Caitlyn befindet sich derweil in der Obhut der Charleston Animal Society. „Sie hat große Schmerzen, ihr Zustand ist kritisch“, teilte die Organisation auf ihrer Facebook-Seite mit. Das Klebeband sei so stramm gewesen, dass die Blutzufuhr zur Zunge, die zwischen den Zähnen eingeklemmt war, unterbrochen wurde. „Ein Großteil der Zunge muss möglicherweise amputiert werden, falls das Gewebe aufgrund der mangelnden Blutzufuhr abstirbt“, erklärte die betreuende Tierärztin Dr. Lucy Fuller zunächst. „Es ist der böswilligste Fall von Tierquälerei, den ich in meiner ganzen Laufbahn gesehen habe“, äußerte sich auch Aldwin Roman, Leiter der Charleston Animal Society. „Den Hund so leiden zu lassen, nicht fähig zu trinken und zu essen und sogar das Leben des Tieres durch den möglichen Verlust der Zunge aufs Spiel zu setzen, das ist herzzerreißend.“

Mittlerweile ist die Hündin auf dem Weg der Besserung. Nachdem sie bereits zwei Tage später und nach etlichen Antibiotika, Infusionen und ersten Laserbehandlungen zur Wiederherstellung des Zungengewebes die ersten kleinen Portionen Nassfutter wieder zu sich nehmen konnte, stellten tierärztliche Spezialisten in einer Operation am 3. Juni ihre Schnauze wieder her, sodass sie künftig die Nahrung besser im Maul behalten kann.

Ein langer Weg der Genesung steht Caitlyn  jedoch noch bevor. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen und wünschen ihr gute Besserung, viel Glück, ein wunderschönes Zuhause und vor allem liebevolle, tierliebe Menschen und Gesundheit für die Zukunft!

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