Unfassbar: In einem überhitzten Auto ist in Jülich (Kreis Düren) ein Hund verendet. Gegen die Halterin des Mischlings wird wegen Tierquälerei ermittelt. Diese hatte für die Maßnahmen der Polizei noch nicht einmal Verständnis!

Am Freitag war die Polizei informiert worden, dass seit mehreren Stunden ein Hund in einem Auto sitzen würde. Als die Beamten eintrafen, lag das Tier apathisch im Fußraum des Beifahrersitzes.

«Zwar waren zwei Fenster des Pkw einen Spalt weit geöffnet, bei den vorherrschenden Außentemperaturen hatte sich der Innenraum jedoch stark erhitzt», berichtete ein Polizeisprecher.

Die Beamten schlugen eine Scheibe ein und brachten den Hund noch zu einer Tierärztin. Die konnte jedoch nichts mehr tun. Nach ihrer Einschätzung starb der Hund an den Folgen einer enormen Überhitzung.

Die Halterin habe wenig Verständnis für die Maßnahmen der Polizeibeamten gezeigt. Auch von Reue sei bei ihr nichts zu spüren gewesen, berichtete die Polizei Düren am Sonntag weiter.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Eppingen am vergangenen Mittwoch

 

Ohne die notwendige Belüftung hat ein 57-Jähriger in Eppingen (Kreis Heilbronn) neun Hunde bei der Hitzewelle in seinem Auto zurückgelassen. Dies teilte die Polizei am Freitag zu.

Die Beamten waren von einer Frau informiert worden, weil sie sich Sorgen um das Wohlergehen der in Boxen untergebrachten Tiere machte. Eine Streife machte den Hundehalter und seine Lebensgefährtin ausfindig. Den Tieren sei es nicht gut gegangen.

Der Hundebesitzer habe sich uneinsichtig und aggressiv gezeigt und die Beamten beleidigt.

Er wurde aufgefordert, die Hunde zu versorgen. Nur wenige Stunden später fiel der Mann noch einmal auf. Er müsse nun unter anderem mit Anzeigen wegen Tierquälerei, Ruhestörung und Beleidigung von Polizeibeamten rechnen.

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