Ein alltäglicher Spaziergang in einem Wald in Köln wurde zum Albtraum. Bonnies Gassigänger wird überfallen – und sie selbst gekidnappt.

Einfach unglaublich, was sich am letzten Freitagncahmittag gegen 16.30 Uhr in Köln zugetragen hat: Die neun Monate alte Staffordshire-Bullterrier-Hündin Bonnie wurde von einem ehrenamtlichen Tierfreund Gassi geführt. Bonnie lebt nämlich im Tierheim Dellbrück. Beim Spaziergang durch den Wald wurde der 24-Jährige plötzlich mit Pfefferspray attackiert und zu Boden geworfen.

Laut Aussagen der Polizei kam ein weiterer Täter mit einem Fahrrad hinzu und schnappte sich die Leine des Vierbeiners. Zeugen beschreiben außerdem, das die zwei Männer samt Hund durch den Wald flüchteten und schließlich mit zwei Autos und einem dritten Mann davon fuhren. Bei den Fluchtfahrzeugen handelt es sich um einen silbernen Mercedes und einen BMW der Mietwagenfirma „DriveNow“.

Aufgrund des durchgeplanten Tathergangs geht Sylvia Hemmerling, Sprecherin des Tierheims Dellbrück, davon aus, dass mindestens einer der Täter Bonnie gekannt haben muss.

Die beiden gesichteten Täter werden auf ca. 25 bis 30 Jahre geschätzt. Sie sollen 1,70-1,80 Meter große und schlanke Südländer gewesen sein, die sich auf türkisch verständigten. Außerdem hätten beide Mützen getragen. Einer der beiden hatte eine Sonnenbrille auf während der Komplize sein Gesicht hinter einem Totenkopfhalstuch versteckte.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu Bonnies Aufenthaltsort geben können. Die Staffordshire-Bullterrier-Hündin hat kupierte, hochstehende Ohren und ist sehr kräftig. Wer hat sie gesehen? Hinweise gehen telefonisch an die Polizeidienststelle unter 0221 – 22 90.

(Quelle: ksta.de)

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