Welche Strafe genau verhängt wurde? Klickt in den Artikel! Dem drogensüchtigen Mann war unter anderem vorgeworfen worden, einen zehn Wochen alten Hundewelpen geschlagen zu haben. Doch dieses Strafmaß und die Begründung wird wohl bei vielen auf Unverständnis stoßen!

Ein wegen Tierquälerei und anderer Vergehen angeklagter Mann ist zu einer Jugendstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden.

Gleichzeitig ordnete das Jugendschöffengericht in Betzdorf eine anderthalb- bis zweijährige Suchttherapie in einer Klinik an, wie ein Sprecher des Amtsgerichts Betzdorf am Donnerstag sagte.

Bei einer erfolgreichen Therapie werde die Zeit auf die Haftstrafe angerechnet, der Rest könne dann zur Bewährung ausgesetzt werde. Zudem darf der 21-Jährige fünf Jahre lang kein Tier halten.

Dem drogensüchtigen Mann war unter anderem vorgeworfen worden, einen zehn Wochen alten Hundewelpen geschlagen zu haben. Ein Video von der Tat war im vergangenen Jahr im Internet aufgetaucht und hatte einen Sturm der Entrüstung in sozialen Netzwerken ausgelöst. Der Welpe hatte später ein neues Zuhause bei einer Familie gefunden.

Angeklagt war der Mann auch wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung. Mit 19 Jahren soll er betrunken auf einer Kirmes im Westerwald Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bedroht und mit einer Schreckschusspistole auf einen von ihnen geschossen haben.

Diese Tat habe bei der Strafbemessung im Vordergrund gestanden, sagte der Sprecher. Das Urteil fiel bereits am Mittwoch.

Wie genau das Urteil ausgefallen wäre, wenn es nicht noch um die Körperverletzung gegangen wäre ist unbekannt. Die meisten Tierfreunde werden dieses Strafmaß aber wohl nicht als gerecht empfinden!

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