Auch wenn es eigentlich fast alle Hundehalter wissen - leider kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Situationen für den Vierbeiner. Bitte lest diesen Artikel durch und warnt andere Hundehalter!

Nach dem Essen sollst Du ruhn! Dies ist eine alte Weisheit, die nicht nur für uns Zweibeiner gilt. Für unseren vierbeinigen Freund ist diese extrem wichtig.

Nach dem Futtermahl kein Sport!

Der Grund ist ein ganz einfacher - durch die Bewegung und den gefüllten Magen kann es zu einer Magendrehung kommen. Der Magen eines Hundes hängt und ist durch die Speiseröhre und den 12-Fingerdarm fixiert. An dieser Aufhängung pendelt der Magen hin und her. Durch die Füllung des Magens durch das Futter bzw. durch das Wasser wird das Pendeln noch verstärkt.

Durch Bewegung wird das Pendeln ebenfalls noch verstärkt und schnell kann es zu einem Umschlagen des Magens führen.

Was tun wenn ich den Verdacht einer Magendrehung habe?

Ganz klar: Keine Zeit verlieren! Sofort den Tierarzt anrufen und diese aufsuchen!

Welches können Anzeichen einer Magendrehung sein?

Da die Drehung als solches nur einen kurzen Schmerz verursacht, wird der Hund nur kurz "aufjaulen". Danach laufen die meisten Vierbeiner vorsichtig mit eingezogenem Bauch und gekrümmten Rücken hin und her!

Der Vierbeiner versucht zu erbrechen, doch dies wird nicht gelingen, da die Speiseröhre zugeschnürt ist. Gleichzeitig legt er sich kurz hin um sofort wieder aufzustehen.

Die Atmung des Hundes wird immer schwieriger. Oft kommt es zum Hecheln und der Hund stöhnt vor Schmerzen. Der Puls wird sehr schnell und gleichzeitig sehr schwach, so dass dieser kaum noch zu fühlen ist.

Bei den ersten Anzeichen direkt den Tierarzt bzw. die Tierklinik aufsuchen! Jede Minute zählt um das Leben des Vierbeiners zu retten!

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