Satire? Pressefreiheit? Auf diese beiden Schlagwörter berufen sich die Herausgeber von "Kot & Köter".

Gegen den Herausgeber der Satirezeitschrift «Kot & Köter», Wulf Beleites, ist Strafanzeige erstattet worden.

In der Anzeige vom 5. März gehe es um die öffentliche Aufforderung zu Straftaten, sagte eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft am Montag. Inhaltlich sei die Anzeige noch nicht geprüft worden.

Beleites (67) selbst teilte mit, «dieser ungeheuerliche Vorwurf» beziehe sich vermutlich auf einen Artikel über das Lied «Tauben vergiften im Park» von Georg Kreisler. Der österreichische Kabarettist (1922-2011) habe im Original die Zeile geschrieben, «Geh' ma Hunde vergiften im Park», hatte das Satireblatt im April 2014 mit Bezugnahme auf angebliche «geheime Tagebücher» Kreislers verbreitet.

Beleites bezeichnete die Anzeige als «massiven Angriff auf die Pressefreiheit.

Die Zeitschrift "Kot&Köter" tägt den Untertitel "Die Zeitschrift für den Deutscehn Hundefeind - satirisch-bissig-realistisch". Laut eigener Angabe am 24.3.2015 um 8:35 Uhr hätten die Internetseite bereits 173.940 Menschen seit dem 29.10.2013 besucht.

 

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