Es klingt wie ein ganz schlechter Scherz aber leider ist es wahr: Eine amerikanische Familie will ihren Hund einschläfern lassen. Der einzige Grund: Er haart.

Es klingt wie ein schlechter Scherz, doch leider ist es das nicht. Eine amerikanische Familie kam mit ihrem Hund zum Tierarzt und wollte ihn einschläfern lassen. Dabei hatte ihr Hund gar nichts verkehrt gemacht. Er war loyal, liebte seine Menschen und war bei bester Gesundheit. Wizard of Wags, so heißt der kleine Beagle mit dem Alter von 12 Jahren, der den Tierarzt mit einem fröhlichen Schwanzwedeln begrüßte. Das einzige Problem der Familie: Der Hund verliert Haare.

Das gefährliche an dem Fall: Anders als in Deutschland verbieten die rudimentären Tierschutzgesetze in den USA die Einschläferung aufgrund der Bequemlichkeit des Besitzers nicht ausdrücklich. Selbst wenn diese Einschläferung gegen das Lebensrecht des Tieres geht. Das bedeutet die Familie hätte die Möglichkeit gehabt den lebensfrohen Hund einzuschläfern. Es reichen belanglöse Gründe, wie mühsame Haltung, die Beschädigung der Einrichtung oder ein Urlaubswunsch der Familie.

Nur mit Mühe und Not konnte der Tierarzt die Familie überreden lieber ein neues Zuhause für den kleinen Wizard of Wags zu finden, anstatt ihn einfach direkt einzuschläfern. So kam der Beagle zu einer Tier-Rettungs-Organisation und wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.

Wir können uns nur bei dem Tierarzt mit dem guten Herzen für die Überredungskunst bedanken und hoffen, dass die kleine Fellnase nun schon einen neuen Besitzer hat.

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