Jede Hilfe kam für den Pudel zu spät - er wurde wohl durch einen Kehlenbiss getötet. Das Ordnungsamt stellte 3 Hunde sicher.

Gestern Abend (25.2.2015) gegen 18:30 Uhr kam es in der Niederbornstraße in Frankfurt zu einer Beißerei zwischen fünf Hunden -  mit tragischem Ausgang.

Zuvor ging eine 29-jährige Hundehalterin mit ihren drei angeleinten Vierbeinern auf dem Gehweg der Niederbornstraße spazieren. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führte zur gleichen Zeit eine 52-Jährige ihre beiden Hunde (ein Pudel und ein Chihuahua) aus. Zunächst bellten sich die Hunde nur an, doch plötzlich windete sich einer der drei Hunde (ein Mischling aus Fr.Bulldogge/Labrador) der 29-Jährigen aus dem Halsband und rannte hinüber zu den Artgenossen, wo es zur tierischen Auseinandersetzung kam.

Die 29-Jährige versuchte hinterherzueilen, was dazu führte, dass ihre beiden anderen Hunde (Mischling aus Fr. Bulldogge/Labrador und Mischling aus Border Collie/Schnauzer) sich an der Beißerei beteiligten.

Beide Frauen versuchten nun die aufgebrachten Tiere zu trennen. Dabei wurde die 52-Jährige mehrfach in die Hand gebissen, als sie versuchte ihre beiden Hunde zu befreien. Schließlich gelang es der 29-Jährigen ihre drei Vierbeiner zurückzuziehen und an einem Pfosten festzubinden.

Jede Hilfe kam für den Pudel zu spät - wohl durch einen Kehlenbiss getötet

Für den Pudel endete die Beißerei tödlich, der Chihuahua wurde verletzt. Die 52-Jährige zur weiteren Behandlung ihrer Handverletzung in ein Krankenhaus. Eine herbeigerufene Tierrettung kümmerte sich um den verletzten Chihuahua und brachte ihn in eine Tierklinik. Den Pudel, der mutmaßlich durch einen Kehlenbiss getötet wurde, nahm die Tierrettung ebenfalls mit.

Die drei Hunde der 29-Jährigen wurden durch das Ordnungsamt sichergestellt.

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