Dank der vielen Hinweise aus der Bevölkerung konnte der Täter der grausamen Tat ermittelt werden. Hier alle Infos zur Tat und zu seiner Begründung.

Schöffengrund/Dillenburg  - Der Ende Januar in einem Wald in Mittelhessen erhängte Hund wurde offenbar von seinem eigenen Herrchen getötet. Wie die Polizei in Dillenburg am Freitag mitteilte, gestand der 26 Jahre alte Mann die Tat.

Als Grund nannte er eine Kurzschlussreaktion. Er habe seine private und berufliche Situation als derart belastend empfunden, dass er das Tier in dem abgelegenen Waldstück bei Schöffengrund (Lahn-Dill-Kreis) an einem Baum aufgehängt habe.

Nach eigenen Angaben blieb er nicht, bis der Hund verendet war, sondern ließ das leidende Tier in seinem Todeskampf zurück.

Nach seiner Festnahme am Donnerstag wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

Ein Spaziergänger hatte am Montag vergangener Woche in der Nähe des Stadtteils Schwalbach das erhängte Tier gefunden und die Polizei alarmiert.

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