Der beste Freund des Menschen ist für viele Hundehalter ein fester Teil der Familie, der es in den Augen der Besitzer oft verdient, mit Leckerlis belohnt zu werden. Die kleinen Belohnungen freuen den Hund und bereiten auch dem Hundehalter Freude. Darüber hinaus können viele Hunde auch von anderem Fressen nicht genug bekommen.

Das Problem dabei ist allerdings, dass der Hund nicht weiß, dass er seine Nahrungsaufnahme regulieren muss, um ein gesundes und langes Leben zu führen. Daher ist es die Aufgabe des Halters, dafür zu sorgen, dass der Hund eine ausgewogene Mischung aus Nahrung und Bewegung erhält.

Wann sollte mit einem entsprechenden Programm begonnen werden?

Junge Hunde sind generell sehr aktiv und toben bei Spaziergängen und in den eigenen vier Wänden unermüdlich über lange Zeiträume. An Bewegung mangelt es diesen Hunden nicht, weshalb sie in der Regel auch als „fit“ zu bezeichnen sind. Dennoch besteht besonders bei kleinen Hunden, die häufig getragen werden, oftmals schon im jungen Alter die Gefahr, dass sie sich nicht genug bewegen. Ernährung spielt bei jungen Hunden eine große Rolle. Da sie sich viel bewegen und viel Energie benötigen, ist die Ernährung ein wichtiger Baustein des gesunden Lebens.

Bei fortschreitendem Alter des Hundes werden Bewegung und Ernährung immer wichtiger. Viele der Vierbeiner werden etwas gemütlicher und scheuen die Bewegung. Allerdings kann durch Spiele und ausgedehnte Spaziergänge weiterhin dafür gesorgt werden, dass der Hund seine Fitness beibehält. Auch dabei ist die Ernährung nicht zu unterschätzen, damit der Hund ein gesundes und möglichst langes Leben hat. Damit ein übergewichtiger Hund sein Gewicht reduziert, raten Experten zu spezieller Kost, die den Hund abnehmen lässt, ihn aber trotzdem mit den wichtigen Bestandteilen einer ausgewogenen Ernährung versorgt.

Gängige Trainingsmethoden für Hunde

Wenn das Training gezielt stattfinden soll, damit der Hund mehr Ausdauer bekommt, gibt es einige Möglichkeiten. Am einfachsten ist es mit dem Hund gemeinsam joggen zu gehen. Das trainiert sowohl den Hund, als auch den Hundehalter. Besonders bei gemäßigten Temperaturen ist das eine gute Möglichkeit, um den Hund zu trainieren. Wenn der Hundehalter nicht in der Lage ist, zu joggen, kann er das Fahrrad nutzen, oder er unternimmt mit seinem Hund lange Spaziergänge. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit, die Fitness von Halter und Hund zu steigern.

Zusätzlich können mit dem Hund spielerische Trainingseinheiten durchgeführt werden. „Trimm dich Pfade“ oder Spielplätze für Hunde verfügen oftmals über Hindernisse, die genutzt werden können. Kleine Balken können zum Überspringen genutzt werden. Außerdem ist es möglich mit Bällen und Stöcken zu spielen.

Abwechslung ist wichtig

Darüber hinaus gibt es Sportarten, die extra für Hunde und ihre Halter entwickelt wurden. Eine der bekanntesten Methoden ist Obedience. Hierbei geht es um den Gehorsam des Hundes. Er bekommt Aufgaben, die er möglichst genau und schnell durchführen soll. Dabei wird besonders das Verhältnis von Halter und Hund geschult. Darüber hinaus bekommt der Hund Bewegung.

Auch die Fährten- beziehungsweise Nasenarbeit bringt viel Aktivität. Dabei geht es darum, dem Hund Fährten zu legen, die er dann mithilfe seiner Nase nachverfolgen muss. Daher handelt es sich um eine Hundesportart, die nicht nur körperliche Kondition des Hundes verbessert, sondern auch den Geruchssinn schult. Als Köder für die Fährten kann beispielsweise das Kleidungsstück eines Menschen dienen. Der Hund soll dabei lernen, die richtige Spur zu erschnüffeln und dieser zu folgen.

Weitere Hundesportarten sind beispielsweise das Hundediving oder Discdogging. Beim Hundediving soll der Hund gezielt ins Wasser springen, was dem Vierbeiner oftmals viel Spaß bringt. Beim Discdogging wird eine Frisbee mit ins Spiel gebracht und geworfen. Diese soll der Hund aus der Luft fangen und wieder zurückbringen.

Vorsicht ist bei allen Hundesportarten geboten. Vor allem muss genug Platz vorhanden sein, damit sich der Hund austoben kann, ohne dabei andere Leute zu stören. Hierbei ist es auch wichtig, dass der Hund rechtzeitig gestoppt werden kann.

Alte Hunde zu Bewegung animieren

Da alte Hunde manchmal träge und etwas schwächer sind, als sie zu ihren besten Jahren waren, müssen die Hundespiele etwas angepasst werden. Die Intensität und Dauer können verringert und der Kondition des Hundes angepasst werden. Ältere Hunde haben selten die Motivation neue Spiele zu lernen, weshalb es sinnvoll ist einige Spiele schon früh zu etablieren, damit sie diese bereits mögen.

Gesunde Hundeernährung

Die Bedeutung der Ernährung von Hunden wird oft unterschätzt. Wenn sie unangenehme Gerüche verbreiten, kann das auf die falsche Ernährung zurückzuführen sein. Auch können durch eine nicht ausgewogene Ernährung Krankheiten entstehen oder gefördert werden. Hierbei benötigt der Hund nicht nur tierische Inhaltstoffe, sondern auch eine ausgewogene Mischung aus Kohlehydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Viele Fertignahrungen, insbesondere hochwertiges Trockenfutter, wird diesen Bedürfnissen gerecht.

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