Die Polizei nahm am Donnerstag zwei Verdächtige fest. Polizisten hatten am Mittwoch 55 tote Windhunde in einem Naturschutzgebiet entdeckt.

Sydney - Ein grausiger Tierkadaver-Fund hat in Australien Empörung ausgelöst. Die Polizei nahm am Donnerstag zwei Verdächtige fest. Polizisten hatten am Mittwoch 55 tote Windhunde in einem Naturschutzgebiet bei Bundaberg an der Ostküste entdeckt.

Die Hunde waren offenbar erschossen worden, wie die Polizei berichtete. Sie nahm in Bundaberg eine Windhund-Trainerin (64) und einen Mann (71) fest. Beide sollten am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

«Die Leute, die diese Untat begangen haben, sind erbärmliche Feiglinge», sagte die für die Polizei zuständige Ministerin im Bundesstaat Queensland, Jo-Ann Miller vor den Festnahmen.

Bei den Tieren handele sich womöglich um junge Windhunde, die kein Potenzial als Rennhunde hatten, mutmaßte die Tierschutzgesellschaft RSPCA. Windhund-Rennen sind in Australien beliebt.

Nach einem Dokumentarfilm über Tierquälerei in der Branche bekamen nach Angaben des Senders ABC im Februar 36 Windhund-Trainer eine Arbeitssperre, sechs von ihnen lebenslang.

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