Tierquäler tritt in Wiener U-Bahnstation auf Hund ein – Ein Land unter Schock: Fassungslosigkeit. Trauer. Wut. Hass. Es sind diese Emotionen, die ein ganzes Land und Tierliebhaber weltweit nach der schockierenden und grausamen Tat eines Tierquälers am vergangenen 19. November aufwühlen.

Grundlos hat ein bislang Unbekannter an jenem Tag um 9.30 Uhr morgens in der Wiener U-Bahnstation Jägerstraße auf den Mischlingsrüden Bubi eingeprügelt. Der 10-jährige Hund erlag wenige Tage später, am Abend des 23. November, seinen Verletzungen.

„Er ist innerlich verblutet“, berichtet seine Besitzerin Manuela Beck dem österreichischen Sender OE24. Unter Tränen erzählt sie, wie sie ihn um 19 Uhr gerufen habe. Doch Bubi rührte sich nicht mehr. „Dabei haben wir gedacht, es geht bergauf“, fügt Lebensgefährtin Daniela Beck hinzu. Wimmernd und blutend lag er Becks Angaben zufolge nach der brutalen Attacke am Bahnsteig. „Ich hatte gerade auf die Anzeigentafel geschaut, alles ging blitzschnell“, erinnert sich Bubis Frauchen an die Sekunden, bevor der in den Medien zum Tiermörder deklarierte Täter, ohne ein Wort zu sagen, auf den Vierbeiner eintrat, ihn am Brustkorb und Auge erwischte und dann in Begleitung einer Frau und mit einem Pitbull-Terrier über die Rolltreppe verschwand.

„Der hat ihn getreten, das war ein Wahnsinn. Ich habe nichts machen können“, sagt Manuela Beck. Sie bringt Bubi sofort zum Tierarzt, erstattet Anzeige gegen Unbekannt und schaltet die Polizei ein. Die ist allerdings auf Augenzeugen angewiesen, denn die Überwachungskamera hat den Vorfall nicht aufgezeichnet. Gerhard Pötz vom Hundemagazin Wuff, das die Geschichte veröffentlichte, gibt sich gegenüber OE24 jedoch optimistisch. „Der Mann dürfte bekannt sein, er hat dort schon Personen angepöbelt und auch angeschnorrt.“

Groß und kräftig mit kurzem, dunklem Haar soll er laut der Täterbeschreibung sein, der mitgeführte Pitbull braun-weiß. Seine Begleiterin wird als sehr schlank und mit langem, dunklem und über die Schulter hängendem Haar beschrieben. Wer Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, liefern kann, auf den wartet mittlerweile sogar eine Belohnung. Wie die Zeitung heute.at auf ihrer Internetseite berichtet, haben die Tierschutzvereine „TierFreude“ und „Wahro – World Animal Help and Rights Organisation“ eine Prämie in Höhe von 500 Euro ausgesetzt.

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