13.000 Euro muss eine Hundehalterin laut Gebührenrechnung bezahlen. Wurde jetzt eine neue Einnahmequelle für die Zukunft entdeckt? Der Senat will das Gebührenrecht ändern und Tierhalter in Zukunft kräftig zur Kasse bitten!

Berlin - Wenn die Feuerwehr ein Tier rettet, soll der Halter dafür bezahlen. Das will der Senat im Gebührenrecht klarstellen, teilte Innenstaatssekretär Andreas Statzkowski am gestrigen Dienstag in Berlin mit.

Im November 2014 hatte sich eine Hundehalterin vor Gericht dagegen gewehrt, Kosten in Höhe von 13 000 Euro für einen Rettungseinsatz aus dem November 2012 zu übernehmen. Die Feuerwehr hatte den Terrier der Frau aus einem Dachsbau ausgraben müssen.

Was war im November 2012 genau passiert?

Terrier Skipper und Frauchen gingen am Abend des 9. November 2012 im Tegeler Forst spazieren. Doch plötzlich verschwand Skipper in einem Dachsbau und blieb samt Leine unter der Erde. Die Leine hatte sich im Dachsbau verfangen und Skipper saß fest und konnte nicht mehr an die Erdoberfläche kommen. Frauchen rief die Feuerwehr, die zuerst mit einer Staffel ausrückte und später zur Verstärkung noch die freiwillige Feuerwehr alamierte. Bis zu 40 Männer graben mit Schaufeln nach Skipper und nach 8 Stunden konnten sie den unverletzten Vierbeiner endlich befreien. Für diesen Einsatz erhielt die Hundehalterin im Nachgang eine Rechnung über die besagten 13.000 Euro.

Der Prozess endete mit einem Vergleich, so dass nicht geklärt wurde, unter welchen Voraussetzungen die Feuerwehr einen Anspruch auf Erstattung der Kosten hat.

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