Der Verlierer der ganzen Geschichte ist auf jeden Fall der Vierbeiner! Jetzt wird Angel aus seinem gewohnten Umfeld gerissen - und dies wäre vermeidbar gewesen. Was denkt Ihr?

Ein Vater und sein Sohn haben den Kampf um ihren Hund «Angel» verloren. Das teilte das Verwaltungsgericht Mainz in einem am Montag veröffentlichten Beschluss (Az.: 1 L 72/15.MZ) mit.

Bei «Angel» (englisch für Engel) handle es sich um einen American Staffordshire Terrier - er gelte damit nach rheinland-pfälzischem Recht als gefährlicher Hund, für dessen Haltung eine besondere Erlaubnis notwendig sei.

Der Sohn habe das Tier im Mai 2014 in Norddeutschland gekauft, die Erlaubnis von Behördenseite aber nicht bekommen. Daraufhin nahm sich der Vater des Hundes an - ebenfalls ohne Erlaubnis. Die Behörde ordnete an, «Angel» sicherzustellen.

Das Verwaltungsgericht wies nun auch einen Antrag des Vaters ab. Er hatte argumentiert, «Angel» behalten zu wollen, um ihn vor dem Tierheim zu bewahren. Die beiden Männer aus der Verbandsgemeinde Alzey-Land lebten aber im selben Haus, erklärte das Gericht. Der Sohn würde sich also vorerst de facto weiter um «Angel» kümmern - ohne Erlaubnis. Die Anordnung der Behörde, das Tier sicherzustellen, sei rechtens.

Der Verlierer der ganzen Geschichte ist auf jeden Fall der Vierbeiner! Jetzt wird Angel aus seinem gewohnten Umfeld gerissen - und dies wäre vermeidbar gewesen. Unabhängig vom Verhalten der Behörden - kann man sich nicht im Vorfeld informieren bevor man einem Vierbeiner ein Zuhause gibt?

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