Tipps für die hundegerechte Gartengestaltung. Aus dem kleinsten Grundstück lässt sich ein Hundeparadies zaubern – wenn man ein wenig Phantasie hat. Mit den richtigen Garten-Ideen für Hundehalter können Mensch und Vierbeiner das eigene Fleckchen Grün gleichermaßen genießen. Wir geben Tipps für die hundegerechte Gartengestaltung!

Zugegeben: Grundsätzlich haben Hunde und Menschen eher unterschiedliche Ansprüche an einen Garten. Hunden ist der makellose Rasen, die Blütenpracht oder die hochwertigen Gartenmöbel eher gleichgültig, während ein schöner Garten das Herz von uns Menschen höher schlagen lässt. Vierbeiner dagegen wollen lieber rennen, buddeln, in den Gartenteich springen oder sich im Gras wälzen – kurz gesagt: Sie lieben alles, was einen gepflegten Garten ruiniert!

Hund im Garten: Tabuzonen schonen Beete und Blumen

Mit einer cleveren Gartengestaltung können jedoch Hund und Mensch gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Die wichtigste Regel dabei lautet: Klare Grenzen setzen – im wörtlichen Sinn. Wer im Garten feste Bereiche für Blumen und Zierpflanzen, Teiche und Gemüsebeete definiert und diese am besten mit einem kleinen Gartenzaun oder einer dekorativen Beeteinfassung aus Steinen eingrenzt, kann seinem Hund viel eher beibringen, dass diese Flächen tabu sind. Dennoch sollte der Hund im Garten nie lange ohne Aufsicht bleiben – denn ohne seinen Menschen wird es ihm schnell langweilig und er kommt leicht auf die Idee, die Blumenzwiebeln auszugraben oder den Rasen umzugestalten.

Gartenpflanzen sind für Hunde oft giftig

Bei der hundegerechten Gestaltung des Gartens sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass von Bäumen, Sträuchern, Blumen, Stauden und Zierhölzern keine Gefahr für den Hund ausgeht – denn Gartenpflanzen, die wir Menschen lieben, sind für unsere Hunde oft giftig. Für Hunde giftige Pflanzen sind beispielsweise Maiglöckchen, Buchsbaum, Eisenhut oder auch Efeu. Dagegen sind Dahlien, Enzian, Astern, Hortensien, Lavendel, Kapuzinerkresse, Salbei, Ringelblume, Veilchen, Steinkraut, Flieder, Knöterich, Hibiskus oder Rosen für Hunde ungefährlich, dazu noch robust und schön anzusehen.

Damit der Hund im Garten auch seinen Spaß haben darf, können ihm eigene Flächen eingerichtet und ganz nach seinen Bedürfnissen gestaltet werden. Ein naturbelassenes Stückchen Wiese ist ideal zum Toben und Spielen, ein Gebüsch lädt zum Schnuppern und Stöbern ein. Hundehalter können ihrem Vierbeiner einen Platz zum Sonnenbaden auf der Terrasse anbieten oder einen eigenen kleinen, trockenen Liegeplatz errichten – zum Beispiel an einer erhöhten Stelle, auf welcher der Hund den Garten überschauen kann.

Gartenhäuschen bietet Hunden eine Rückzugsmöglichkeit

Eine Buddelecke im Garten wird von den meisten Hunden gern angenommen, Wasserratten freuen sich über einen kleinen Hundepool. Auch ein Gartenhäuschen lieben die meisten Hunde, um sich hier zwischendurch zurückziehen und im Schatten dösen zu können. Hübsche und günstige Gartenhäuser, die viele Nutzungsmöglichkeiten bieten, finden Hundehalter zum Beispiel bei gartenhaus-gmbh.de – vom kleinen Geräteschuppen bis zum schmucken Gartenhaus im Schweden-Stil ist alles dabei.

Zu guter Letzt bleibt noch ein Problem: Hunde neigen von Natur aus dazu, ihr Revier mit Kot und Urin zu markieren – aber natürlich möchte kein Gartenliebhaber Häufchen oder gelbe Stellen auf seinem Rasen haben. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, der Hund wird von Anfang an dazu erzogen, sein Geschäft nicht im Garten zu verrichten. Das kann der Hund durchaus lernen – jedoch ist hier Konsequenz nötig. Die Alternative: Eine Hundetoilette in einem stillen Winkel des Gartens, die mit Sand oder Erde befüllt ist. Die meisten Hunde lernen schnell, ihre Hundetoilette zu benutzen und den Rest des Gartens zu verschonen. Selbstverständlich müssen die Hinterlassenschaften des Hundes regelmäßig entfernt und Sand oder Erde ausgetauscht werden.

Neben der Hygiene ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Hundetoilette im Garten die täglichen Spaziergänge und regelmäßige Ausflüge mit Hund nicht ersetzen können. Denn so schön der Hunde-Garten auch geworden sein mag: Soziale Kontakte zu Artgenossen und artgerechte Auslastung sind natürlich weiterhin notwendig.

Du möchtest dieses Video auf Deiner Seite einbinden? Kopiere einfach einen der beiden Links und füge diesen in den Quellcode Deiner Seite ein. Du hast Fragen zum Einbinden? Sende uns eine Mail an redaktion (at) tiervision.de!