Die abgemagerte Hündin wurde in Altkreis Aurich gefunden. Mittlerweile hat sich die Besitzerin gemeldet. Das Tierheim kümmert sich um die kranke Hündin und hofft nach überstandener Krankheit auf ein schönes Zuhause für sie!

Der Fall Anka - auch Tiervision hat darüber berichtet und gefragt "Hilfe-wer kennt diese Hündin?". Unzählige Mails, Nachrichten auf facebook und Anrufe gingen seitdem bei uns ein. Jeder wollte wissen - was ist hier Stand der Dinge? Wie gehts der Hündin?

Heute können wir Euch eine Info geben, denn von Simone, welche auch ehrenamtlich im Tierheim Aurich arbeitet, gibt es folgende Zeilen dazu. Unsere Bitte an alle Hundefreunde - verbreitet diese Nachricht weiter. GEMEINSAM können wir Anka helfen!

Jetzt die Zeilen von Simone:

Viele Leute waren vergangene Woche vom Schicksal der in Aurich / Südbrookmerland aufgefundenen Schäferhündin sehr mitgenommen. Die Maus war abgemagert, die Haut schon ledrig, die Krallen viel zu lang, das Fell filzig, die Augen voller Eiter, sie stank enorm – Alles in Allem war sie in einem sehr schlechten Zustand mit dem sie in das Tierheim Aurich eingeliefert wurde. Schnell machte das Bild und die dazugehörige Polizeimeldung im Internet die Runde.

Die Nachricht, dass die Hündin (Anka) zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder Zuhause war erreichte daher nur wenige. Die Hündin ist durch einen starken Milbenbefall sehr angeschlagen, nur war ihr Allgemeinzustand keinesfalls nur auf diese Krankheit zurückzuführen, weswegen es auch zur Anzeige kam.

Leider hat das Tierheim keinerlei Befugnis, ein Fundtier einfach einzubehalten, sollten sich die rechtmäßigen Besitzer melden, auch nicht, wenn es sich in so einem katastrophalen Zustand befindet. Daher musste die Hündin rausgegeben werden, wobei Hilfe bei der medizinischen Versorgung in Form von ärztlicher Betreuung durch die Tierärztin des Tierheims und Kostenübernahme angeboten wurde. In den letzten Tagen wurde mehrfach versucht die Besitzerin wieder zu kontaktieren – leider erfolglos.

Gestern jedoch kam sie von selbst vorbei und gestand ein, mit der Situation überfordert zu sein. Zumindest war sie zwischenzeitlich bei der Tierärztin gewesen, jedoch kann sie die tägliche Medikamentengabe und das nötige wöchentliche Baden nicht stemmen, weswegen sie sich nun hilfesuchend an das Tierheim wandte. Es wurde beschlossen, die Hündin vorläufig in Obhut zu nehmen, damit sie medizinisch ausreichend versorgt und wieder aufgepäppelt werden kann, die Anzeige bleibt weiterhin bestehen.

Dies bedeutet nun, dass eine Menge Zeit und Geld seitens des Tierheims investiert wird, um die Hündin wieder so fit zu bekommen, dass sie in ein neues, sicheres und schönes Zuhause ziehen kann.
(An dieser Stelle bin ich so dreist, den Link zu den Spendendaten des Tierheims Aurich anzugeben, gerne unter dem Verwendungszweck „Anka“: tierheim-aurich.info/?page_id=61 )

Sollte es Leute geben, die mit dem Gedanken spielen, die neunjährige Hündin nach dieser Zeit aufnehmen zu wollen, sollte dabei immer bedacht werden, dass sie vermutlich den Rest ihres Lebens mit der Krankheit kämpfen wird und eine ständige medizinische Versorgung gewährleistet werden muss. Wer dies im Hinterkopf behält und Anka trotzdem bald ein Zuhause geben möchte, darf sich gerne vor Ort oder telefonisch (04941 71922) im Tierheim melden.

PS: Ich bin NICHT im Tierheim angestellt, versuche also nicht auf diesem Weg Geld zu erheucheln. Ich arbeite ehrenamtlich dort und habe Anka an ihrem Fundtag kennengelernt und das Foto gemacht. Ich weiß, was die Leute vor Ort für eine großartige Arbeit leisten und nun alles daran gesetzt wird die Hündin wieder fit zu bekommen. Aber ich weiß auch, wie viel Kraft es kostet und das eine so kranke Hündin nicht mal eben so nebenbei mit versorgt und finanziert werden kann.

Ich möchte mit dieser Meldung einerseits die Leute informieren, die emotional betroffen waren und vielleicht gerne wissen möchten, dass die Maus nun in Sicherheit ist, andererseits möchte ich damit einige Fehlmeldungen aus der Welt schaffen, die hier in den letzten Tagen die Runde gemacht haben.

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