Mittwochnachmittag wurde die Polizei in Heidelberg von Passanten auf einen mutmaßlich hilfsbedürftigen Hund aufmerksam gemacht. Bei der Kontrolle konnte dieser jedoch das Missverständnis schnell aufklären.

Am Mittwoch um 17:30 Uhr gingen im Polizeirevier Heidelberg-Mitte mehrere Anrufe besorgter Passanten ein. Auf einem Gehweg in der Sofienstraße liege ein Hund, der offensichtlich medizinische Hilfe benötige.

Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, unterzogen sie den griechischen Straßenhund umgehend einer Kontrolle. Der Hundeherr zeigte sich kooperativ und konnte auf Nachfrage sowohl eine Namensmarke als auch die Handynummer seiner Halterin vorweisen, die an seinem Halsband angebracht waren. Die Beamten konnten herausfinden, dass der Befragte seit etwa zehn Minuten auf seine Halterin wartete, da er das nahegelegene Ladengeschäft nicht betreten durfte.

Da der Senior deutlich sichtbar seine Arthrose-Hüfte in Bewegung setzte, wurde er in die Arme des Gesetzes genommen und zur Sonderwache getragen, wo er in klimatisierter Umgebung auf sein Frauchen wartete. Diese holte ihn wenig später dort ab, setzte ihren Hund in einen Kinderwagen und ging weiter ihres Weges.

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