BITTE LESEN & TEILEN: Kampagne soll aufklären und angeleinten Hunden nötigen Abstand verschaffen!

Sie sind krank oder alt, befinden sich in der Ausbildung oder Reha, haben Angst, sind sensibel, unsicher oder läufig – Wenn Hunde an der Leine gehalten werden, stecken oft vielschichte Gründe dahinter. Viele Hundehalter allerdings respektieren diese nicht, lassen ihre Vierbeiner frei laufen und sie nach Belieben angeleinte Artgenossen begrüßen – sehr zum Missfallen der Besitzer.

Eine Kampagne aus Schweden soll Hunden und ihren Menschen, die mehr Abstand zu anderen Tieren benötigen, jetzt den nötigen Freiraum verschaffen. Die Initiative „Gulahund“ – frei übersetzt „Gelber Hund“ – sieht eine Kennzeichnung von Fellnasen mit einem gelben Halstuch, einer gelben Schleife oder einem Band an der Leine, dem Geschirr oder am Halsband vor, um auf diese Weise anderen Haltern zu signalisieren: „Mein Hund braucht etwas mehr Freiraum als andere“. Zur Markierung oder Warnung vor aggressiven Hunden diene die gelbe Kennzeichnung wiederum nicht, ebenso wenig ersetze sie einen Maulkorb, wie die Begründer auf ihrer Internetseite www.gulahund.de festhalten.

Auf die Idee für diese effektive und zugleich günstige Aktion kam im Jahr 2012 die Schwedin Eva Oliversson, die auf eine Hundeschule in Australien stieß, die Hunde auf diese Weise kennzeichnete, um 

Weitere Informationen sowie einen Shop mit gelben Halstüchern, Schleifen und Flyern zur aktiven Verbreitung des Konzepts gibt es auf der deutschen Internetseite www.gulahund.de oder der internationalen Homepage www.gulahund.se, auf der die Informationen bereits auf 19 Sprachen zur Verfügung stehen.

Wenn Sie einen Hund sehen, der ein gelbes Band, eine gelbe Schleife, ein gelbes Tuch oder etwas Gelbes an der Leine, am Halsband oder am Geschirr geknotet trägt – bitte gewähren Sie diesem Hund und seinem/r Besitzer/in mehr Freiraum.

Bitte nähern Sie sich weder diesem Hund noch seinem/er Besitzer/in.

Die gelbe Markierung bedeutet, dass dieser Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden oder Menschen wünscht, oder gar verträgt. Wie groß dieser Freiraum sein sollte, unterscheidet sich natürlich von Hund zu Hund und sollte jeweils mit dem/der Besitzer/In geklärt werden.

Woher kommt die Idee?

Am 27.Juni 2012 startete die Kampagne in Schweden, initiiert von Eva Oliversson (die von einer Hundeschule in Australien hörte, die so manche Hunde kennzeichnete) und Pirre Andersson, Ulla-Britt, Maria A., Maria K. und Gitte die sich aus dem Internet kannten.

Die Frauen, die sich zur "REKO" Gruppe zusammenschlossen (was so viel bedeutet wie fairer, freundlicher und ethischer Umgang mit Mensch und Tier) eröffneten eine Homepage, sowie eine Facebook Seite, um die Kampagne international bekannt zu machen. Die Kampagne hat inzwischen eine internationale Trademark Eintragung und ist urheberrechtlich geschützt.

Seit 31.08.2012 gibt es daher diese Kampagne in Deutschland und in der Zwischenzeit in 10 weiteren Nationen.

Wir danken den Australiern für ihre Idee und den Schwedinnen für ihren Einsatz, diese tolle Idee überall zu verbreiten.

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