Das hatte der Besitzer wohl nicht von seinem Hund gedacht. Der clevere Vierbeiner wollte alleine spazieren gehen und löste damit einen Polizeieinsatz aus.

Im Rhein-Erft-Kreis gab es am Montagmorgen des 9. Mai einen Polizeieinsatz. Zunächst erschien es, als wäre es ein gewöhnlicher Einbruch. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte eine geöffnete Türe in seinem Wohnviertel und rief die Polizei.

Die Beamten trafen ein und vernahmen Zeugen. Unter diesen war auch eine Frau, die einen wichtigen Hinweis gab. Der Hund der Familie habe schon öfters selbst die Türe geöffnet und sei anschließend auf der Straße herumgelaufen. Der clevere Hund hatte sich das Türöffnen von seinem Besitzer abgeschaut und nutzte die nicht abgeschlossene Haustüre, um Spaziergänge zu machen.

Von einem Einbruch gingen die Polizisten vor Ort nicht aus, auch wurden keine Aufbruchsspuren gefunden. Vermutlich hatte der Hund die Türe wie gewohnt geöffnet und die Freiheit genossen. Der Vierbeiner wurde nun wieder ins Haus gebracht und die Haustüre dieses Mal auch verschlossen.

Wenn dieser Fall im ersten Moment auch lustig und unverfänglich wirkt, gibt es etwas Wichtiges zu beachten. Denn beim nächsten Mal ist es vielleicht nicht nur ein Hund, der Türen öffnen kann, sondern tatsächlich ein Einbrecher. Haustüren sollten grundsätzlich zugezogen aber auch abgeschlossen werden. So kann verhindert werden, dass ein Hund einfach auf die Straße laufen kann und gleichzeitig wird es Einbrechern erschwert die Haustüre aufzubrechen.

Weitere Hinweise zum Schutz vor Einbrechern findest du auf der Internetseite der Polizei:

www.polizei.nrw.de/artikel__158.html

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