Bahnhof Altona: Der Hund schnüffelte am Obststand. Laut Aussage des Obstverkäufers habe er sich durch den bellenden Hund bedroht gefühlt und zur Abwehr das Pfefferspray eingesetzt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet!

Nach jetzigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei setzte der Verkäufer eines Obst- und Gemüsestandes am 30.03.2016 gegen 17.00 Uhr im Bahnhof Altona Pfefferspray gegen eine Frau (w.36) und ihren mitgeführten Mischlingshund ein.

Nach ersten Erkenntnissen schnüffelte der Hund zuvor direkt am Verkaufsstand herum. Da der Verkäufer befürchtete, dass der Hund an den Obststand urinieren wollte, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Verkäufer und der Frau. Im weiteren Verlauf setzte der Beschuldigte (m. 33) gegen den Hund und die Frau Pfefferspray ein.

Die Geschädigte wurde dabei im Gesicht getroffen und klagte gegenüber alarmierten Bundespolizisten über stark brennende Augen sowie Reizungen im Mund- und Halsbereich. Da die Geschädigte eine Behandlung durch eine RTW-Besatzung ablehnte, wurde die 36 -Jährige im Bundespolizeirevier betreut. Dabei wurden u.a. mehrfach die stark tränenden Augen mit Wasser ausgespült.

Laut Aussage des Obstverkäufers habe er sich durch den bellenden Hund bedroht gefühlt und zur Abwehr das Pfefferspray eingesetzt.

Bundespolizisten leiteten gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Die weiteren Ermittlungen werden von der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

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