Fast die Hälfte der deutschen Familien teilt ihr Zuhause mit einem Tier. Laut neuester Statistik belegt Deutschland damit Platz 2 im europäischen Vergleich. Doch bei aller Zuneigung gestaltet sich das Halten eines Haustieres nicht immer so unproblematisch wie man glauben mag.

So neigen besonders Hunde und Katzen in Zeiten des Fellwechsels zu starkem Haarverlust. Ein Umstand, der für viele Tierliebhaber ein Ärgernis darstellt und das tägliche Zusammenleben ab und an zu einem Kraftakt werden lässt.

Der Fellwechsel und seine Folgen

Wenn Frühjahr und Herbst Einzug halten, dann stellt sich bei vielen Tieren der Fellwechsel ein. Diese Zeit kann sich für Tierbesitzer äußerst anstrengend gestalten, denn in dem Zeitraum von 6 bis 8 Wochen verlieren die Vierbeiner mehr Haare als sonst üblich. Die lästigen Haarbüschel bleiben gern am Sofa oder Teppich hängen und werden dann bei Benutzung des Wohninterieurs im ganzen Haus verteilt. Auch die Kleidung bleibt von Tierhaaren nicht verschont.

Die effektivste Haarentfernung auf Textilien leistet eine Fusselrolle, bei deren Anwendung die Tierhaare an der Klebefolie haften bleiben. Dieser Einsatz lohnt sich aber nur bei geringen Haarmengen. Wer sich mühseliges Abrollen oder Abzupfen ersparen möchte, der kann sich die Wirkung des Wäschetrockners zunutze machen. Der kräftige Kaltluftstrom sowie die Bewegung der Trommel lösen die Tierhaare von den Textilien und transportieren sie ins Flusensieb. Ein Schuss Weichspüler ins Waschwasser lässt die Fasern geschmeidig werden und verhindert ein hartnäckiges Festsetzen der Haare in den Stoffen.

Die richtige Pflege für Teppich und Auslegeware

Haustiere lassen sich gern in der Nähe des Menschen nieder. Das hat zur Folge, dass Teppich und Auslegeware mit Büscheln von Tierhaaren überdeckt werden. Diese verfilzen oder verhaken sich mit der Zeit und lassen sich sehr schwer entfernen. Da lohnt es sich, über die Anschaffung eines Staubsaugers mit Elektrobürste nachzudenken. Die stetig rotierende Walze öffnet den Teppichflor und nimmt die Haare perfekt auf. Spezielle Tierhaardüsen mit Streifen aus Mikrofaser unterstützen den Transport in das Saugrohr zusätzlich, indem sie die Haare durch fortwährende Bewegungen leicht anheben.

Doch oft sorgen die Gehbewegungen von Mensch und Tier für ein Verwirbeln der Flusen bis in die hintersten Ecken. Ohne große Räumungsaktion scheint hier ein Rankommen mit einem normalen Staubsauger fast unmöglich. Eine Alternative bietet in diesem Fall ein kabelloser Handstaubsauger. Mit Ausdauer, Kraft und Flexibilität stellt er sich den größten Herausforderungen und spürt Tierhaare in jedem entlegenen Winkel auf. Mit Hilfe des beweglichen Düsengelenkes lassen sich Verschmutzungen unter Mobiliar oder auf Polstern mühelos beseitigen.

Vorbeugen spart Energie und Zeit

Tierbesitzer können einiges dazu beitragen, dass sie und ihre Umgebung nicht mit einem Zuviel an Tierhaaren übersät werden. Dabei spielt auch die Ernährung der Tiere eine nicht zu unterschätzende Rolle. So sollte das Futter im Frühjahr und Herbst mit mehr Mineralstoffen und Vitaminen angereichert werden. Wesentlichen Einfluss auf das Haarwachstum haben Kupfer, Biotin, Zink, Jod sowie Vitamin E und B.

Als effektivste Gegenmaßnahme in Zeiten des Fellwechsels gilt das tagtägliche Ausbürsten. Das Plus an Streicheleinheiten wird von den meisten Tieren gerne angenommen und durch diese regelmäßige Pflege des Felles wird ein Großteil der Haare bereits entfernt und die tierische Wellnessbehandlung trägt gleichzeitig zur Anregung einer besseren Durchblutung der Haut bei. Die Bürste sollte immer in Wuchsrichtung der Haare ausgestrichen werden. Wichtig ist, dass das Ausbürsten auf glatten Fußböden erfolgt. So lassen sich die Tierhaare nach getaner Arbeit mit dem Staubsauger ohne viel Mühe einfach einsaugen.

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