Wahrscheinlich hätte jeder Hundehalter so gehandelt, oder? Zum Glück ging es für Hund und Halter gut aus - beide sind jetzt wieder wohl auf!

Samstag sprang in Lichtenberg ein Hund in die S-Bahn-Gleise. Der besorgte Hundehalter wollte ihn retten, sprang ebenfalls in die Gleise und begab sich in Lebensgefahr. Nach etwa 30 Minuten konnte der Mann mit seinem Hund seinen Weg unbeschadet fortsetzen.

Was war genau passiert?

Samstagabend gegen 22:15 Uhr sprang der Hund des 40-jährigen Lichtenbergers auf dem S-Bahnhof Lichtenberg ins Gleis und lief zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Friedrichsfelde/Ost umher. Der Besitzer wollte den Hund retten und sprang ebenfalls in den Gleisbereich. Die S-Bahnen verringerten ihre Fahrgeschwindigkeit und mithilfe einer Bundespolizeistreife konnte der Hund etwa eine halbe Stunde später am S-Bahnhof Friedrichsfelde aus dem Gleis geborgen werden. Auch der Hundehalter verließ unbeschadet den Gefahrenbereich.

Auch wenn es wahrscheinlich jeder Hundehalter genauso gemacht hätte - der Lichterberger erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend vor dem Betreten und Überschreiten von Gleisanlagen an nicht dafür zugelassenen Stellen bzw. ohne Sicherungsvorkehrungen. Hier besteht Lebensgefahr, die vom Zugverkehr und von Betriebsanlagen wie z.B. durch stromführende Teile und Weichen ausgeht.

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