Ja, auch Tiere sind wetterabhängig. Und Menschen sowieso. Wenn es in Strömen gießt und mit Windstärke acht um die Ecken bläst, blickt der Vierbeiner Frauchen oder Herrchen mit einem langen innigen Blick an: "Wollen wir wirklich weiter gehen?"

In der schönen Jahreszeit, an trockenen, milden Tagen dagegen kann unser Lieblingstier gar nicht genug bekommen vom Herumtollen in der Natur. Am liebsten leinenlos quer durch Unterholz stöbern und zur Abkühlung einen Bauchklatscher in den Teich. Aber Vorsicht: Während sein Besitzer fünf Kilometer Fußmarsch zurücklegt, läuft sein ausgelassener Vierbeiner locker das vierfache Pensum. Damit der Ausflug für den Hund nicht zur Strapaze wird, müssen Regeln beachtet werden. Außerdem hat der Gesetzgeber vor die totale Freiheit auf Feld und Flur einige juristische Schranken gestellt, die Frauchen und Herrchen kennen sollten. Mit Knowhow und dem richtigen Equipment schützen Sie Ihren Vierbeiner und die Natur. Für unvergesslich schöne Hundeausflüge. 

Für den Hund gilt das gleiche wie für den Menschen: auf die Ausrüstung kommt es an. Kein Mensch würde in Sandalen, T-Shirt und ohne Trinkflasche auf Wanderung gehen. Und kein Hund ist von der Natur so ausgestattet, dass er größere Tagesausflüge ohne geeignetes Equipment übersteht. In gut sortierten Shops wie puppyundprince.de finden Sie alles für einen unvergesslichen Ausflug ins Blaue. Gute Ausrüstung beginnt mit Geschirr und Leine. Für größere Unternehmungen ist ein bequemes Geschirr dem Halsband vorzuziehen: Es lässt Ihrem Hund mehr Atem und über den Haltegriff können Sie Ihren Vierbeiner bei steilen Anstiegen unterstützen. Wenn Sie Ihren treuen Begleiter nicht von der Leine lassen können, empfiehlt sich eine Laufleine, die beiden Ausflüglern Bewegungsfreiheit gibt. 

Wer kein Wasser für seinen Hund mitnimmt, bringt sein Tier auf langen Strecken in Gefahr. Zumal es tolle Trinkflaschen für Hunde gibt: Eine Metallkugel verschließt die Flasche und spendet bei Leckbewegungen Wasser. Vergessen Sie auch das Proviant nicht. Trockenfleisch lässt sich platzsparend und leicht transportieren. Haben Sie Größeres vor, gibt es im gut sortierten Handel faltbare Hundenäpfe zu kaufen. Durchdachte Hunderucksäcke für Ihr Equipment sind ebenso zu erwerben wie Rucksäcke, die dem Hund selbst umzuschnallen sind. Das ist keine Tierquälerei, denn Hunde können in einem ergonomischen Rucksack bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts tragen. Wenn Ihr Hund dünnes und helles Fell besitzt, dürfen Sie ihn ruhig mit einer Spezial-Sonnenmilch einreiben. Das ist keine Übertreibung, sondern eine Notwendigkeit, die vor empfindlichen Verbrennungen schützt.

Freies Streunen durch Wald und Feld ist das Ideal - aber hinter jedem Busch lauert der Gesetzgeber. Die Hinterlassenschaften Ihres treuen Begleiters müssen Sie von öffentlichen Flächen, Grünstreifen und Feldern entfernen. Eine stylische Kotbeuteltasche hilft bei Logistikproblemen. In geschlossenen Ortschaften und in Parks gilt Leinenpflicht. Für die offene Landschaft sehen die Regelungen der einzelnen Bundesländer ziemlich divers aus. In Niedersachsen beispielsweise dürfen die Vierbeiner von April bis Mitte Juli nicht von der Leine. Informieren Sie sich über die Bestimmungen Ihrer Ausflugsregion. Generell muss für alle Hunde gelten: Tiere, die nicht sicher auf Zuruf reagieren, bleiben an Frauchens oder Herrchens Hand. Mit dem richtigen Equipment und Knowhow wird Ihr sechsbeiniger Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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