BITTE LESEN & TEILEN: An Ostern häufen sich die Meldungen vor Giftködern! Aktuelle Meldungen erreichen uns aus Bremen und Herford! Hier findet Ihr die ganzen Geschichten und Hintergründe!

Zur Situation in Bremen:
Im Kleingartengebiet Neustadt Süd e.V. in Bremen haben Unbekannte ein mit Nadeln und Rattengift präparierten Hundeköder ausgelegt. Die Polizei warnt vor weiteren Lockmitteln.

Ein Hundehalter ging am gestrigen Samstag Vormittag (4.4.2015) mit seinem Vierbeiner im Bereich des Kleingartengebietes spazieren. In einem Buschbereich fing der Hund dann intensiv an zu schnüffeln. Bei genauer Inaugenscheinnahme wurde durch den Hundehalter festgestellt, dass in dem Köder aus Schnitzelfleisch eine Nadel steckte und das Stück Fleisch zugenäht war. Innerhalb des Fleisches befanden sich Reste von vermutlich Rattengift.

Ein Fressen des Köders konnte der Hundehalter verhindern. Der präparierte Köder wurde der Polizei zur Untersuchung übergeben. Die Einsatzkräfte suchten die Umgebung vorsorglich nach weiteren Lockmitteln ab.

Über den Vorstandsvorsitzenden des Kleingartenvereins wurde ein Aushang an der Infotafel des Vereins veröffentlicht. Über die Osterfeiertage wird durch die Polizei Bremen ein besonderer Augenmerk auf den genannten Bereich gelegt. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 22.03.2015 im Bereich der Neuen Vahr Nord. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät den Hundehaltern zu erhöhter Vorsicht. Hinweise auf mögliche Verursacher nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Zur Situation in Herford:
Am Ostersamstag (4.4.2015) gegen 10:30 Uhr erschien eine aufmerksame Bürgerin auf der Polizeiwache Herford und berichtete dem Wachhabenden von einem seltsamen Fund. Als sie am Vormittag mit ihrem Hund in Bereich Ahmser Straße und Hohe Warth in Herford spazieren ging, entdeckte sie mehrere weitläufig im dortigen Bereich abgelegte, rohe Würstchen. Sie konnte gerade noch verhindern, dass ihr Hund eines dieser Würstchen fraß.

Besorgt durch die Information, dass in der letzten Woche an der gleichen Örtlichkeit ein Schäferhund etwas eingefressen und daraufhin schwere Vergiftungserscheinungen hatte, suchte sie das Gebiet intensiv ab und konnte insgesamt 20 dieser Würstchen auffinden, die vorwiegend auf Grünflächen lagen, just dort wo regelmäßig Menschen ihre Hunde ausführen.

Sie übergab ihren Fund an die Polizei die eine entsprechende Untersuchung des Materials veranlassen wird. Bis dahin ist nicht sichergestellt, dass die Würstchen tatsächlich in irgendeiner Weise präpariert sind. Die Umstände des Auffindens lassen es jedoch unwahrscheinlich erscheinen, dass dort jemand illegal Lebensmittelreste entsorgt hat. Eine nochmals durchgeführte Nachschau durch Polizeibeamte führte nicht zur Auffindung weiterer Würstchen. Hundehalter werden gebeten, im dortigen Gebiet trotzdem besondere Vorsicht walten zu lassen.

 

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