LESEN & TEILEN: Aktuelle Warnungen der Stadt Dörveden (Kreis Verden), dem Kreis Dithmarschen und der Stadt Stuttgart. Diverse Versuche Hunde zu vergiften und zu Töten sind aktenkundig geworden!

Warnung der Polizei für Dörveden (Kreis Verden):

Mit Stecknadeln durchsetzte Tierköder hat ein Unbekannter in Dörverden (Kreis Verden) auf einer Wiese ausgelegt. Ein Spaziergänger fand die präparierten Wurststücke und gab sie auf der Wache ab, teilte die Polizei am Montag mit. Bislang wurden keine verletzten Tiere gemeldet. Die Beamten haben die Ermittlungen zu dem unbekannten Tierquäler aufgenommen und rufen Hundebesitzer zur Vorsicht auf.

 

Warnung der Polizei für den Kreis Dithmarschen:

Ein Hundehalter ging am Freitagnachmittag mit seinem Tier am Eiderdeich in Richtung Tielenhemme. Wenig später zeigte der Hund "massive Vergiftungserscheinungen" und wurde zum Tierarzt gebracht. Kurze Zeit danach war der Hund tot.

Laut Polizeibericht wurde seitens der Tierklinik die Vermutung geäußert, "dass der Hund ein Schneckenkorngift oder ähnliches gefressen haben muss". Wann der Hund während seines Freilaufs etwas zu sich genommen hat, ist nicht bekannt. Der Hundehalter hatte das nicht mitbekommen. Er vermutete zunächst "vergiftete Köder" für die Auffälligkeit seines Hundes. Eine Absuche nach verdächtigen Fleischstücken förderte keinen entsprechenden Fund zutage.

Die Polizeistation Tellingstedt hat eine Anzeige aufgenommen und ermittelt im strafrechtlichen Sinne wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (§ 17 TierSchG) und wegen Sachbeschädigung (§ 303 StGB).

 

Warnung der Polizei für Stuttgart:

Nachdem, wie am 28.04.2015 berichtet, im Park des Schulzentrums Freiberg und im Bereich der Streuobstwiesen an der Keltersteige mutmaßliche Hunde-Giftköder aufgefunden worden waren, sind am Maifeiertag (01.05.2015) erneut identisch präparierte Futterstücke beim Bürgerhaus Freiberg sowie beim Schulzentrum Freiberg festgestellt worden.

Eine Hundehalterin hatte gegen 10.30 Uhr beim Spaziergang auf einem Fußweg hinter dem Bürgerhaus 35 mutmaßliche Giftköder aufgefunden und die Polizei verständigt. Gegen Mittag meldete sich ein Hundebesitzer beim Polizeirevier 7 und teilte den Beamten mit, dass sein Hund im dortigen Bereich gegen 09.45 Uhr einen Giftköder fraß, der zwischenzeitlich von einem Tierarzt hätte entfernt werden können. Kurz vor 14.00 Uhr fand eine Frau an der Wallensteinstraße in der Nähe des dortigen Schulzentrums zirka 15 weitere gleichartige Giftköder.

Aufgrund der beiden neuen Fälle muss davon ausgegangen werden, dass die bislang unbekannten Täter weiterhin mutmaßlich vergiftete "Leckerlis" auslegen. Hundebesitzer werden deshalb um besondere Vorsicht bei ihren Spaziergängen gebeten.

Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchungen der sichergestellten präparierten Futterstücke von den ersten beiden Fällen liegt noch nicht vor. Hinweise nimmt das Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße unter der Rufnummer 8990-3700 entgegen.

 

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