BITTE LESEN & TEILEN: Eine oft unbekannte und unterschätze Gefahr für Vierbeiner! Bereits geringe Mengen können für Vierbeiner tödlich sein!

Mit Rasierklingen, Nadeln oder Nägeln  gespickte Wurststückchen und Hackfleischbällchen, Chlortabletten oder Rattengift – die Gefahr von Giftködern lauert überall. Hundehasser legen die präparierten Leckerchen für die Vierbeiner in Parks, im Wald oder an Sees aus, ob unter frisch gemähtem Gras, hinter einem Baum oder mitten im Gebüsch, um die vermeintlichen Störenfriede und Tretminen hinterlassenden Fellnasen zu vergiften und ihren oft qualvollen Tod herbeizuführen. Eine kriminelle, vorsätzliche Handlung, die gegen das Tierschutzgesetz verstößt und bei Verletzungen und dem Tod der Tiere oder auch Kinder nach deutschem Recht  zusätzlich als Sachbeschädigung oder fahrlässige Körperverletzung geahndet wird – wenn denn der Täter gefasst werden kann.

Etwas anders verhält es sich mit für Tiere giftige und auch für Menschen gefährliche gebeizte und somit rot gefärbte Maiskörner.

Denn das mit Fungiziden und Insektiziden chemisch behandelte Saatgut wird legal in der Landwirtschaft eingesetzt, um eine höhere Resistenz gegenüber Parasiten wie dem Maiswurzelbohrer oder dem Maiszünsler zu erreichen und somit eine schnellere Reife und höhere Erträge zu erzielen. Das Ausbringen von gebeiztem Maissaatgut unterliegt jedoch strengen Auflagen. So dürfen beispielsweise keine Körner an der Bodenfläche liegen bleiben und prinzipiell nie offen und bei höheren Windgeschwindigkeiten, sondern stets kontrolliert mit Sämaschinen unter der Erde ausgebracht werden. Sicherheitsvorkehrungen, die in der Regel eingehalten werden.

In der Vergangenheit sind dennoch des Öfteren rötliche Maiskörner illegal auf Feldern, im Wald oder auf Parkflächen ausgelegt worden – vorsätzlich, wie anzunehmen ist. Zwar sei es aufgrund des üblen Geruchs unwahrscheinlich, dass Hunde oder Kinder das Saatgut auf- und zu sich nehmen, doch hat es bereits vereinzelte Fälle von Vergiftungen gegeben, von leichtem Fieber, Zittern und verminderter Atmung bis hin zu Muskelkrämpfen und schließlich Atemlähmungen.

Spaziergänger und Hundehalter im Speziellen sind daher angehalten, die Augen offen zu halten und Funde von roten Maiskörnern umgehend zu melden. Denn bereits geringe Mengen können für Vierbeiner tödlich sein – und eben auch bei Menschen gefährliche Vergiftungen auslösen.

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