Papageien haben je nach Rasse eine Lebenserwartung zwischen 25 und 100 Jahren, wobei die meisten Großpapageien werden zwischen 40 und 60 Jahren alt: mit einem Papagei entscheidet man sich also für einen Freund fürs Leben! Damit der Papagei gesund und artgerecht alt werden kann, sind einige Aspekte ihres Alltags zu beachten

Die optimale Umgebung

Ein Papagei benötigt neben einer geräumigen Voliere und täglichen Freiflügen ein für ihn angenehmes Klima. Papageien stammen aus den Tropen und sind eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit gewohnt, als in unseren von Heizungsluft geprägten Wohnräumen vorherrscht. Wenn der Papagei in den Wohnräumen gehalten wird, macht es Sinn, die Luftfeuchtigkeit auf etwa 50-60% anzupassen. Da eine hohe Luftfeuchtigkeit je nach Bausubstanz des Hauses zu Schimmel- und Milbenbildung führen kann, sollte der Feuchtigkeitspegel regelmäßig kontrolliert werden. Die Luftfeuchtigkeit kann durch einfache Maßnahmen, wie Wasserschüsseln oder feuchte Tücher auf der Heizung, erhöht werden. Darüber hinaus sind im Handel Luftbefeuchter erhältlich, die an die Heizung gehängt werden können.

Ernährung mit Pfiff

Die Ernährung sollte gesund und abwechslungsreich sein. Eine ausgewogene Ernährung besteht aus Obst, Gemüse, einer Körnermischung und Keimfutter, angeboten in unterschiedlichen Futternäpfen. Papageien sind sehr intelligente Tiere, die sich bei Käfighaltung leicht langweilen. Eine interessante Darreichungsform kann die cleveren Tiere hervorragend beschäftigen. Bei der Futtergabe ist darauf zu achten, dass der Papagei tatsächlich die angebotene Vielfalt zu sich nimmt. Papageien neigen dazu, sich die "Rosinen" aus dem Essen zu picken; das sind oft die fetthaltigen Sämereien. Eine bewährte Methode ist, dem Vogel morgens das zu füttern, was er weniger gern frisst, aber für die gesunde Ernährung notwendig ist, und nachmittags das restliche Futter. Abends sollten die Näpfe dann möglichst geleert sein. Natürlich darf ein Napf mit frischem Wasser nicht fehlen.

Was tun wenn der Papagei krank ist?

Papageien sind Beutetiere, d.h. sie verstecken eventuelle Krankheiten solange es nur irgendwie geht. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen oder diese zu bekämpfen, werden in allen Apotheken Futtermittel angeboten, die optimal auf die Bedürfnisse der Vögel abgestimmt sind. Diese besondere Produkte sollten immer nur nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden: die entsprechende Rezepte können auch bei online Apotheke eingereicht werden: der Portal Shop Apotheke bietet bspw. die Möglichkeit der online Rezepteinlösung. Spezielle Futtermischungen können den erhöhten Nährstoffbedarf des Papageien während der Mauser oder der Brut und Aufzucht decken. Sollte es trotz guter Pflege zu Verdauungsproblemen kommen, können probiotische und homöopathische Heilmitteln helfen, das Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen. Bei Durchfall helfen Elektrolytpräparate. Mineralstoff- und Vitaminpräparate unterstützen den Papagei die Abwehrkräfte nach überstandener Krankheit wieder aufzubauen. Von diesen Medikamenten und Ergänzungsmitteln sollte der umsichtige Papageienbesitzer immer einen Bestand in der Notfall-Apotheke parat haben.

Du möchtest dieses Video auf Deiner Seite einbinden? Kopiere einfach einen der beiden Links und füge diesen in den Quellcode Deiner Seite ein. Du hast Fragen zum Einbinden? Sende uns eine Mail an redaktion (at) tiervision.de!