Künstlicher Pelzbesatz an Kleidung häufig echtes Tierfell – Wie man Pelz richtig trägt

30 bis 50 Waschbären, sechs bis zehn Robben oder 130 bis 200 Chinchillas – So viele Tiere bezahlen für einen Pelzmantel meist qualvoll mit ihrem Leben. In der Europäischen Union werden jährlich fast 25 Millionen Tiere für die Herstellung von Pelzware, ob Mantel, Jacke oder Mütze getötet. Oftmals werden sie gar bei lebendigem Leib gehäutet, damit sich das Fell der Tiere noch durch das Adrenalin aufstellt. Was viele Käufer nicht wissen:  Auch für optische Verzierungen an Kapuzen oder Anoraks greift die Textilindustrie aus Kostengründen häufig auf natürliches statt auf Kunstfell zurück. Pelztragen – nicht nur eine Gewissens-, sondern auch eine Wissensfrage.

„Jeder Einzelne, der einen Pelzbesatz an einer Kapuze hat, muss sich bewusst darüber sein, dass das zig Millionen Waschbären sind, die in China lebendig gehäutet werden“, warnt Michael Aufhauser im Gespräch mit Pfotenhilfe-Moderatorin Claudia Ludwig. Dass er regelmäßig Trägern von Kleidungsstücken mit Pelzbesatz begegnete, die zeitgleich einen Hund an der Leine haben – eine Wissensfrage. „Sie verstehen es nicht, müssen es aber wissen“, so der Gründer von Gut Aiderbichl. Denn immerhin: Der Großteil der deutschen Bevölkerung lehnt das Tragen von Pelzen eigentlich ab. 

 

 

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