Bei einer Kolik ist schnelle Hilfe gefragt.



Kolik ist heutzutage ein bedeutendes Symptom in der Tiermedizin und bedeutet nichts anderes als Bauchschmerzen. Auch wenn das erst einmal relativ harmlos klingt, ist mit Kolik nicht zu scherzen. Wenn ein Pferd daran erkrankt muss schnellst möglich ein Tierarzt informiert werden, da eine Verschlechterung des Zustands zu ernsthaften Komplikationen führen kann.

Woran erkenne ich, ob mein Pferd an Kolik leidet?

Erkrankte Pferde zeigen oft eindeutige Symptome. Sie scharren mit den Hufen, werden unruhig, versuchen sich hinzulegen und sich zu wälzen oder beginnen sogar zu schwitzen. Wenn du diese Anzeichen bei deinem Vierbeiner beobachtest, musst du sofort einen Tierarzt konsultieren. Als Erste-Hilfe-Maßnahme ist es wichtig, dass du deinem Pferd nichts weiter zu Fressen gibst und es möglichst am Wälzen hinderst, damit es sich nicht verletzt. Beobachte wenn möglich den Kotabsatz und führe dein Pferd langsam im Schritt. Die Bewegung wirkt krampflösend und kann den Schmerz fürs Erste lindern.

Je nach Art der Kolik bekommt der tierische Patient krampflösende Mittel oder muss operiert werden. Die Erfolgsaussichten der Behandlung richten sich dabei stark danach, wie schnell das Pferd eingeliefert und behandelt wird.

Die Ursachen einer Kolik sind sehr vielfältig und lassen sich deshalb nicht immer genau bestimmen. Zahnprobleme, Parasiten, Sandkoliken, Aufgasungen, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen sowie Wassermangel sind nur einige Beispiele der möglichen Gründe.

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